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Bayern-Boss Uli Hoeneß gilt für seine Spieler bis heute als wichtige Bezugsperson. Sammy Kuffour half er einst nach einer privaten Tragödie auf die Beine.

Der FC Bayern ist nicht nur der erfolgreichste deutsche Fußballverein, sondern seinem Selbstverständnis nach eine Familie, die sich gegenseitig unterstützt. 

In der 90-minütigen DW-Dokumentation "Das Mia-San-Mia-Phänomen" rücken die Münchner ihre menschliche Seite in den Vordergrund. Diese wird unter anderem in einer tragischen Geschichte von Januar 2003 deutlich.

Damals ertrank die erst 15 Monate alte Tochter des damaligen Bayern-Verteidigers Sammy Kuffour in einem Swimmingpool in Ghana - kurz zuvor war Kuffour aus dem Weihnachtsurlaub in seiner afrikanischen Heimat nach München zurückgekehrt.

Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge waren laut Kuffour danach sofort zu ihm nach Hause geeilt, um ihn zu trösten.

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"Sie organisierten innerhalb von zwei Stunden einen Privatjet, damit ich nach Ghana fliegen konnte und der Privatjet blieb in Accra, bis ich alles erledigt hatte", sagte Kuffour und fügte hinzu: "Das sagt dir, dass diese Leute für dich da sind."

Bis zu seinem Abflug kümmerte sich zudem Karin Potthoff, die Chefsekretärin von Hoeneß, um Fan-Liebling Kuffour.

Der heute 41-Jährige spielte von 1993 bis 2005 für den FC Bayern und gewann dabei einmal die Champions League sowie sechsmal die deutsche Meisterschaft und viermal den DFB-Pokal.

Den größten Moment seiner Karriere erlebte er 2001, als er die Münchner zum Weltpokalsieg schoss.

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