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Beim Bundesligaspiel in Berlin verletzt sich Franck Ribery schwer. Der Franzose knickt um und fällt nun lange aus. Dies ergibt die Diagnose am Montag.

Für den FC Bayern kommt es derzeit knüppeldick - nicht nur sportlich.

Nachdem das Lazarett des Rekordmeisters im Saisonverlauf zwischenzeitlich schon prall gefüllt war und Manuel Neuer nach seinem Mittelfußbruch erst im kommenden Jahr sein Comeback feiern wird, erwischte es in Berlin Franck Ribery.

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Der Franzose, der im Spiel bei Hertha BSC (2:2) von Interimstrainer Willy Sagnol in die Startelf beordert wurde, verletzte sich in der 60. Minute schwer am linken Knie und musste unter Schmerzen ausgewechselt werden.

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Hinrunde vermutlich beendet

Am Montagnachmittag folgte dann die erwartete, aber gleichwohl ernüchternde Diagnose: Ribery erlitt einen Außenbandriss im linken Knie und dürfte damit vermutlich in der Hinrunde nicht mehr spielen.

Dies ergab nach Vereinsangaben eine eingehende Untersuchung am Sonntagabend.

Das Knie wird konservativ behandelt und zunächst für einige Wochen mit einer Schiene ruhiggestellt. Währenddessen beginnt Ribery bereits mit Reha-Maßnahmen.

Danach soll je nach Heilungsverlauf über die weiteren Therapie- und Trainingsmaßnahmen entschieden werden.

"Wünschen ihm eine schnelle Besserung"

"Es tut uns leid, dass Franck sich verletzt hat. Wir alle wünschen ihm eine schnelle und gute Besserung", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Ribery hatte schon am Sonntagabend Schlimmstes befürchtet. "Ich habe große Schmerzen. Mir geht es nicht so gut", hatte er der Bild erklärt.

"Das Außenband ist wohl betroffen. Wir müssen aber noch die Untersuchung im CT abwarten, ob mehr kaputt ist. Ich hoffe noch, es ist nicht schlimmer."

Franck Ribery wird aus dem Stadion geführt © SPORT1

Nach seiner Rückkehr aus Berlin war er vom Mannschaftsarzt Volker Braun an der Säbener Straße untersucht worden.

Zumindest die Befürchtung, dass es sich sogar um einen Kreuzbandriss handeln könnte, bestätigte sich dabei nicht.

Ribery war mit gestrecktem Bein auf den Ball getreten und hatte dann sein Bein überstreckt - der 34-Jährige sank schreiend zu Boden und hielt sich sogleich das schmerzende Knie.

Gestützt von zwei Betreuern humpelte Ribery in Zeitlupentempo Richtung Katakomben. Das angeschlagene Bein konnte er dabei nicht belasten.

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