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München - Klubpräsident Uli Hoeneß hat es Ex-Coach Guardiola bereits verraten: Der FC Bayern hat wohl einen Ancelotti-Nachfolger gefunden. Vieles deutet auf Thomas Tuchel hin.

Geht es jetzt ganz schnell? Die Entscheidung über den neuen Trainer des FC Bayern ist offenbar gefallen.

Das erfuhr SPORT1 aus dem unmittelbaren Umfeld des Rekordmeisters.

Sehr viel deutet dabei auf eine Einigung mit dem als Favorit auf die Nachfolge von Carlo Ancelotti gehandelten Thomas Tuchel hin.

Allerdings gibt es auch hartnäckige Gerüchte über Ex-Barca-Coach Luis Enrique als Bayern-Kanidaten.

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In beide Richtungen passt die Aussage von Bayern-Präsident Uli Hoeneß ("Es war ein wunderschönes Mittagessen") nach einem Treffen mit Ex-Coach Pep Guardiola am Dienstag in einem Schwabinger Restaurant.

"Das war ein rein freundschaftliches Treffen. Aber natürlich haben wir uns auch fachlich ausgetauscht. Ich habe ihm auch gesagt, wen wir in den nächsten Tagen präsentieren – und da war er einverstanden", sagte Hoeneß nach dem Bundesligaspiel der Bayern-Basketballer gegen die Basketball Löwen Braunschweig (111:53). 

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Guardiola schwärmt von Tuchel

Konkrete Gespräche zwischen den Bayern und dem früheren Dortmund-Coach Tuchel waren zuvor bereits bestätigt worden.

Guardiola wiederum, der sich am Montag bei einem Besuch des Oktoberfestes auch kurz mit FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge getroffen hatte, hat seit jeher eine hohe Meinung von Tuchel.

Mehr als einmal hatte der heutige Coach von Manchester City durchblicken lassen, dass er Tuchel nach dem Ende seiner Amtszeit vor gut eineinhalb Jahren als seinen idealen Nachfolger angesehen habe.

So hatte Guardiola im März 2016 über Tuchel geschwärmt: "Er ist ein top, top, top, top Trainer – Thomas Tuchel ist einer der besten Trainer der Welt."

Favre kein Thema beim FC Bayern

Kein Thema ist nach SPORT1-Informationen hingegen der in einigen Medien gehandelte Lucien Favre. Der frühere Trainer von Borussia Mönchengladbach war zuvor von der Welt als Kandidat ins Gespräch gebracht worden.

Favre steht beim französischen Erstligisten OGC Nizza unter Vertrag. Der Klub wollte den Schweizer schon in der Sommerpause nicht gehen lassen, als Dortmund Favre als Tuchel-Nachfolger holen wollte.

Geheimtipp Luis Enrique

Als Geheimtipp wird derweil laut spanischen und italienischen Quellen der ehemalige Barca-Trainer Luis Enrique genannt.

Wie SPORT1 aus gut unterrichteten italienischen Medienkreisen erfuhr, soll es auch mit dem Spanier Gespräche geben.

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Der spanische Journalist Juanma Romero, der für die Zeitung Sport arbeitet, twitterte zudem am Dienstag: "Mir wurde gesagt, dass Bayern Luis Enrique kontaktiert hat."

Enrique hatte nach der vergangenen Saison seinen Job beim FC Barcelona nach drei Spielzeiten aufgegeben.

Mit den Katalanen gewann der 47-Jährige zwei Meisterschaften, zwei Mal den spanischen Pokal, die Champions League und die Klub-WM. Zuvor hatte Enrique Celta Vigo und die AS Rom in Italien trainiert.

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Gegen ihn sprechen allerdings die fehlenden Deutschkenntnisse.

Weil Luis Enrique vereinslos ist, stünde er aber sofort zur Verfügung - genauso wie Tuchel.

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