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Serge Gnabry spendet einen Teil seines Gehalts © Getty Images

Sinsheim - Nachdem Mats Hummels vom FC Bayern seine Team- und Nationalmannschaftskollegen aufgefordert hat, auch für soziale Zwecke zu spenden, zieht Serge Gnabry nach.

Nachdem Mats Hummels vom FC Bayern München seine Team- und Nationalmannschaftskollegen aufgefordert hat, ebenfalls auf ein Prozent seines Gehalts für soziale Zwecke zu verzichten, ist Serge Gnabry nachgezogen.

"Ein Prozent ist keine große Sache! Aber es kann einen großen Unterschied ausmachen, wenn wir uns als Team dazu entschließen", verkündete der deutsche Nationalspieler via Twitter.

Als erster prominenter Fußball-Profi unterstützte Juan Mata, der für Manchester United spielt, die Spenden-Initiative "Common Goal". Wenig später taten es dem spanischen Nationalspieler Hummels und Giorgio Chiellini von Juventus Turin gleich.

Gnabry will Fußball-Image wieder aufpolieren

Jetzt zog Gnabry nach und erklärte in einer Videobotschaft seine Beweggründe: "Ich möchte das Spiel zum Guten wenden. Darum nehme ich an 'Common Goal' teil." Der vom FC Bayern an die TSG Hoffenheim ausgeliehene Flügelstürmer möchte die Idee, etwas zurückzugeben, im Fußball etablieren. 

Damit erhoffe er sich zudem, das Image des Fußball-Business wieder etwas aufzupolieren - gerade in Zeiten wahnsinniger Transfersummen und Mega-Gehälter.

Viele Twitter-User reagierten äußerst positiv auf Gnabrys Entschluss. Auch Hummels zeigte sich erfreut: "Es gibt keinen Klub, in dem wir nicht gemeinsam Mitglieder sind. Großartige Entscheidung." 

Und damit spielte der Weltmeister süffisant auf die DFB-Elf sowie den FC Bayern an, da Gnabry bekanntermaßen "nur" ein Jahr an Hoffenheim ausgeliehen ist.

Mehr Fußball-Profis sollen folgen 

"Common Goal" will zahlreiche prominente Fußball-Profis aus aller Welt davon überzeugen, mindestens ein Prozent ihres Gehalts für karikative Projekte zur Verfügung zu stellen. Ins Leben gerufen hat die Kampagne "Streetfootballworld", eine Nichtregierungsorganisation, die bereits von der Bundesregierung und den Vereinten Nationen für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde. 

"Streetfootballworld" baut seit fünfzehn Jahren Fußballplätze in Krisengebieten und unterstützt  dabei auch Partner vor Ort. Neben Mata, Hummels, Chiellini verzichten auch die beiden US-Nationalspielerinnen Alex Morgan und Megan Rapinoe auf ein Prozent ihres Gehalts. Viele mehr könnten noch folgen.

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