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Eintracht Frankfurt v SV Werder Bremen - Bundesliga
Werder Bremen macht Florian Kohfeldt zum Cheftrainer © Getty Images

Werder Bremen befördert Interimscoach Florian Kohfeldt zum neuen Cheftrainer. Das bestätigt Geschäftsführer Frank Baumann am Freitag.

Werder Bremen hat Interimscoach Florian Kohfeldt zum neuen Cheftrainer befördert.

Das bestätigte Geschäftsführer Frank Baumann am Freitag. "Wir sind der Überzeugung, dass Florian seine Arbeit mindestens bis zur Winterpause fortsetzen soll. Er hat diese Chance verdient, weil er in den vergangenen Tagen mit seiner Arbeit alle positiven Einschätzungen bestätigt hat", so Baumann.

"Florian war in den vergangenen Tagen die Benchmark auf der Suche nach einem neuen Verantwortlichen. In den Gesprächen hat uns kein verfügbarer Kandidat mehr überzeugt als er. Jetzt gilt unsere volle Konzentration den restlichen Spielen bis zur Winterpause. Florian Kohfeldt soll die Mannschaft aus dem Tabellenkeller führen", erklärte Werders Geschäftsführer die Entscheidung.

Kohfeldt freut sich über seine Chance und will diese auch nutzen: "Es ist trotz der schwierigen Situation eine große Chance für mich und für jeden Spieler. Der SV Werder Bremen hat eine Mannschaft, die besser ist als es die Tabelle zeigt und das muss jeder von uns auch auf dem Platz zeigen. Das ist das Ziel. Ich freue mich über das Vertrauen und werde die Arbeit mit viel Energie angehen."

Der neue Werder-Coach hatte die sportliche Verantwortung bei den noch sieglosen Bremern Ende Oktober nach Nouris Entlassung übertragen bekommen, sein erstes Punktspiel als Interimscoach jedoch am vergangenen Freitag bei Eintracht Frankfurt 1:2 verloren.

Labbadia sagt Werder ab

Lange Zeit galt der frühere HSV-Coach und Ex-Werder-Profi Bruno Labbadia als Favorit auf den Trainerposten, sagte den Grün-Weißen nach SPORT1-Informationen jedoch schließlich ab.

Wie SPORT1 bereits vor einer Woche berichtete, hatte Labbadia große Lust auf den Job bei den Grün-Weißen. Die Aufgabe hätte ihn gereizt, doch die Verantwortlichen und er kamen schließlich nicht auf einen Nenner.

Angeblich war Labbadia mit Ablauf und Inhalt der Gespräche nicht zufrieden.

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