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Reinhard Grindel ist seit dem 15. April 2016 Präsident des deutschen Fußball-Bunds
Reinhard Grindel ist seit dem 15. April 2016 Präsident des deutschen Fußball-Bunds © Getty Images

DFB-Präsident Reinhard Grindel fordert im Umgang mit Fan-Utensilien eine einheitliche Regelung und strebt eine baldige Beilegung des Konflikts an.

DFB-Präsident Reinhard Grindel will nach dem dreieinhalbstündigen Fan-Gipfel am Donnerstag in Frankfurt/Main "ein klares Zeichen setzen", dass der Verband auf die Anhänger zugeht. Unter anderem soll eine einheitliche Regelung für den Umgang mit Fan-Utensilien (Fahnen, Banner etc.) geschaffen werden.

"Wir haben sehr stark demonstriert bekommen, dass hier ein Konfliktpotenzial besteht", sagte Grindel (am Sonntag ab 11 Uhr LIVE zu Gast im Doppelpass) in einem am Freitag veröffentlichten Facebook-Video: "Diese Konflikte sind überflüssig, die müssen wir reduzieren oder ganz weg bekommen, durch eine einheitliche Regelung, die überall gilt."

Der 56-Jährige ist am Sonntag ab 11 Uhr zu Gast beim CHECK24 Doppelpass (LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf sport1.de).

Einheitliche Linie

Demnächst sollen Briefe mit entsprechenden Vorschlägen an alle Bundesligisten verschickt werden, damit nicht in einem Stadion Dinge verboten sind, die andernorts kein Problem darstellen.

Auch will sich der DFB mit den Richtlinien für die Aussprache von Stadionverboten befassen. Grindel strebt an, dass "der Tat angemessene und täterbezogene Bestrafungen" ausgesprochen werden.

Der Fan-Gipfel mit den Vertretern verschiedener (Ultra-)Gruppierungen aus mehreren Ligen sei eine "wichtige, von gegenseitigem Respekt geprägte Grundlage" für das weitere Vorgehen gewesen. "Wir haben uns intensiv, kontrovers, auch hart in der Sache aber sehr fair ausgetauscht", sagte Grindel.

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