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Stefan Ruthenbeck hat in Köln die Nachfolge des entlassenen Peter Stöger angetreten
Stefan Ruthenbeck hat in Köln die Nachfolge des entlassenen Peter Stöger angetreten © Getty Images

Stefan Ruthenbeck hält fünf Siege in Folge für Schlusslicht Köln für möglich. Den Klassenerhalt könne sein Team aber nur schaffen, wenn die Rivalen schwächeln.

Trainer Stefan Ruthenbeck vom 1. FC Köln hat den Glauben an den Klassenerhalt mit dem Tabellenschlusslicht noch nicht verloren.

"Wenn die anderen schwächeln, müssen wir da sein. Vier, fünf Siege in Serie - das hat es alles schon gegeben", sagte der 45-Jährige im Interview mit dem Express.

Die Rückrunde sei für den FC, der nach 17 Spieltagen neun Punkte hinter dem Relegationsplatz zurückliegt, "auf keinen Fall" ein Probelauf für die 2. Bundesliga, machte Ruthenbeck deutlich: "Wir werden auch in keinen Jugendwahn verfallen. Klar muss man überlegen, wen man entwickeln kann. Aber Fakt ist: Wenn ein älterer Spieler besser ist, steht er auch auf dem Platz."

Immerhin entspannt sich in Köln die Personalsituation über die Weihnachtspause. So rechnet der Nachfolger des Anfang Dezember entlassenen Peter Stöger beim Trainingsstart am 2. Januar wieder mit Nationalspieler Jonas Hector. "Er macht einen sehr guten Eindruck", sagte Ruthenbeck über den 27-Jährigen, der wegen eines Risses der Syndesmose seit September ausgefallen war.

Neben Sturm-Neuzugang Simon Terodde (vom VfB Stuttgart) sollen auch die von Verletzungen genesenen Offensivkräfte Simon Zoller, Claudio Pizarro, Sehrou Guirassy und Nikolas Nartey Anfang Januar wieder zur Verfügung stehen. Die Rückrunde startet für den FC am 14. Januar mit dem rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

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