Video

Leverkusen - Der FC Bayern startet mit einem Sieg in Leverkusen erfolgreich in die Rückrunde, auch ohne Sandro Wagner in der Startelf. Jupp Heynckes erklärt diese Maßnahme. Stimmen.

Der FC Bayern bleibt in der Bundesliga klar auf Meisterkurs.

Auch Bayer Leverkusen, das zuvor zwölf Bundesliga-Spiele in Folge ungeschlagen blieb, konnte die Münchner nicht stoppen und unterlag zum Auftakt der Rückrunde mit 1:3. (Die Tabelle der Bundesliga)

Bayern-Coach Jupp Heynckes sorgte schon vor Anpfiff für die erste Überraschung, indem er Neuzugang Sandro Wagner nicht in die Startelf berief. Nach dem Spiel erklärte er seine Maßnahme.

SPORT1 fasst die Stimmen beim ZDF und bei Eurosport zusammen. (Spielplan/Ergebnisse der Bundesliga)

Jupp Heynckes, Trainer des FC Bayern:

"Franck Ribery hat ein tolles Spiel gemacht. Die Mannschaft hat über weite Strecken taktisch und von der Defensive her sehr gut gespielt. Nach dem 2:0 haben wir ein bisschen die Konzentration verloren und unnötige Ballverluste gehabt. Das darf natürlich nicht passieren. Es ist aber einfach schwer, hier zu gewinnen. Leverkusen ist eine junge, talentierte Mannschaft, die heute auch sehr offensiv gespielt hat. Als Trainer kann man nicht genießen. Man ist die ganze Woche mit Gegneranalyse, mit Spielvorbereitung, Trainingsvorbereitung, mit Gesprächen, mit der Kommunikation mit Spielern und der Mannschaft beschäftigt. Bundesliga-Fußball als Trainer kann man nicht genießen.

Wenn ein neuer Spieler kommt, braucht er eine gewisse Integrationszeit, er muss erst das System verstehen. Deshalb habe ich Sandro Wagner heute nicht von Anfang spielen lassen. Als er reingekommen ist, war er ein Spieler, der uns geholfen hat. Unsere Standard-Stärke haben wir auch heute wieder stark umgesetzt. Insgesamt bin ich zufrieden."

Alles zum Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Hannovers Manager Horst Heldt und Griechenlands Nationaltrainer Michael Skibbe am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Sandro Wagner , Stürmer des FC Bayern:

"Wir haben gut gearbeitet, sind als Mannschaft aufgetreten. Der Sieg geht natürlich in Ordnung. Ich habe auch gedacht, dass ich von Anfang an spiele. Der Trainer hat es mir gestern gesagt. Ich bin nie sauer. Aber klar, ich hätte gerne gespielt. Ich bin in München wieder daheim und beim besten Team Deutschlands. Dazu bin ich Nationalspieler. Ich habe momentan ein gutes Leben."

Franck Ribery, Mittelfeldspieler des FC Bayern:

"Wir waren sehr fokussiert. Dass ich heute getroffen habe, freut mich natürlich. Spiele in Leverkusen sind immer schwierig. Wir hatten ein gutes Trainingslager und haben gut gearbeitet. Wir freuen uns, dass wir mit 3:1 gewonnen haben. Ich will möglichst lange hier in München bleiben."

Die Highlights des Spiels in Bundesliga Pur am Sonntag, ab 9.30 Uhr im TV auf SPORT1

Heiko Herrlich, Trainer von Bayer Leverkusen:

"Für den Auftritt brauchen wir uns nicht zu schämen. Wir haben versucht zu attackieren, verteidigen vor dem 0:1 aber nicht gut. Dann kriegen wir mit einem Konter das 0:2, hätten danach aber sogar noch den Ausgleich schaffen können. Bayern war abgeklärter, der Sieg geht in Ordnung. Heute wäre trotzdem was möglich gewesen.

Bayern ist bei Standards ungemein stark, wir haben in dieser Situation nicht gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann durch Leon Bailey die Chance zum Ausgleich. Wir haben dann einen Konter bekommen, den Ribery mit dem Tor abgeschlossen hat, und geraten somit 0:2 in Rückstand."

Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen:

"Die Mannschaft hat auch nach dem 0:2 nicht aufgeben. Wir haben immer an uns geglaubt und waren dann nochmal dran. Dann sind wir volles Risiko gegangen und bekommen zum Schluss noch das dritte Tor."

Kevin Volland, Stürmer von Bayer Leverkusen:

Wir haben nach dem 2:1 gut Druck gemacht und waren drauf und dran, den Ausgleich zu schießen. Insgesamt war es aber zu wenig, wir sind zu selten ins letzte Drittel gekommen. Da hat man heute dann doch einen Unterschied gesehen. Die Bayern waren abgezockter, wir werden daraus lernen."

Lars Bender, Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen:

"Nach dem Anschluss war die Hoffnung groß, den Bayern noch ein Bein stellen zu können. Gegen Bayern  0:2 hinten zu liegen, ist das denkbar Ungünstigste. Aber durch das Tor sind wir wieder reingekommen und haben gedrückt. Aber auch die Bayern blieben dann über Konter gefährlich. Am Ende geht es deshalb in Ordnung. Ich glaube, für uns wäre dennoch etwas mehr drin gewesen. Wir waren aber zeitweise nicht mutig genug. Das hat uns ein bisschen das Spiel kaputt gemacht."

Sven Bender, Abwehrspieler von Bayer Leverkusen:

"Nach dem 2:1 haben wir nochmal gedrückt. Wenn Volland dann das Tor macht, drehen wir das Spiel vielleicht komplett. Insgesamt geht der Sieg der Bayern aber natürlich in Ordnung. Die  haben hier richtig gut gespielt."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel