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Lukas Podolski (r., mit Kevin Großkreutz) kam in der Champions League bislang nie übers Viertelfinale hinaus

Kevin Großkreutz ist nach dem Sieg gegen Arsenal in Geberlaune. Lars Bender fällt ein hartes Urteil über Bayer. Stimmen.

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben zum Auftakt der Champions-League-Saison Licht und Schatten erlebt.

Während der BVB mit einer Glanzvorstellung und dem ersten Pflichtspieltor von Ciro Immobile ein souveränes und hochverdientes 2:0 (1:0) gegen den englischen Pokalsieger FC Arsenal feierte, setzte die Werkself ihren Auftakt in die Königsklasse beim 0:1 (0:0) beim AS Monaco gehörig in den Sand.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky zu den deutschen Spielen zusammen:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wir waren heute eine Pressing-Maschine nahe der Perfektion. Einige Szenen werde ich lange in Erinnerung halten. Wir haben die Räume gesehen und genutzt, waren gallig und zielstrebig. Dieses Spiel hefte ich mir ab. Ciro Immobile hat sehr gut gespielt, er hat einen richtigen Sprung gemacht. Das Tor wollte er unbedingt. Das war ein super Start, Arsenal schlägt man nicht im Vorbeigehen."

Kevin Großkreutz (zur Frage, wie sich ein Gegner wie Arsenal ausschalten lässt und zur Wette mit Lukas Podolski): "Indem man Pressing und Gegenpressing spielt und jeder für den anderen arbeitet. Ich gebe einfach alles für den Verein. Wir haben gezeigt, dass wir als Team funktionieren. Ich gebe Poldi jetzt einen Döner aus, dann passt das."

Sebastian Kehl: "Das war ein perfektes Spiel heute von uns, wir hätten noch viel mehr Tore machen können. Ich hatte extreme Adduktorenprobleme in der ersten Halbzeit und musste deshalb raus."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir hatten heute noch mehr Chancen als am Freitag gegen Bremen, das war noch schlimmer. Meine Mannschaft hat das hervorragend gemacht, ist hinten sicher gestanden, hat nichts zugelassen und vorne sieben acht, Torchancen herausgespielt ? aber keine verwertet. Das müssen wir uns heute vorwerfen. Wenn man so eine erste Halbzeit spielt und es trotzdem 0:0 steht, ist die Ausgangslage für den Gegner immer ein bisschen einfacher. Wir wollten dann weiter geduldig bleiben. Leider hat der Gegner mit dem ersten vernünftigen Angriff das Tor gemacht. Dann ist es natürlich ein schwieriges Spiel."

Lars Bender: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht und viele Torchancen gehabt. Es war wie am Wochenende gegen Bremen: Wenn du die Dinger nicht machst, brauchst du dich hinterher nicht zu wundern. Wir haben das Spiel ganz klar in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben. Auf diesem Level musst du diese DInger einfach eiskalt nutzen. Wir waren drei- oder viermal alleine vor dem Torwart und treffen dann nicht einmal das Tor. Das ist doppelt ärgerlich. Wenn der Gegner dann so am Leben bleibt, macht ihn das stärker.

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