vergrößernverkleinern

Rom - Der verletzte Vizekapitän wird nach SPORT1-Informationen in der Länderspiel-Pause wieder ins Mannschafts-Training einsteigen.

Aus Rom berichten Mathias Frohnapfel, Christian Ortlepp und Stefan Kumberger

Der Countdown läuft. Und Bastian Schweinsteiger fiebert jeder neu erreichten Etappen entgegen. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern will zurück in die Mannschaft und zwar auf schnellstmöglichem Weg.

Auch beim FC Bayern hoffen sie sehnlich auf die Rückkehr des verletzten Weltmeisters. Das Spiel gegen Hoffenheim am 22. November ist intern das große Ziel.

Wie SPORT1 vor dem Champions-League-Spiel in Rom (ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) erfahren hat, gibt es bereits detaillierte Pläne. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Seit gut drei Wochen fährt der Mittelfeldspieler bereits wieder Rad, am Wochenende stand er nun zum ersten Mal seit seinen Patellasehnen-Problemen wieder auf dem Platz, machte Lauftraining und die ersten fußballspezifischen Übungen.

Keine Probleme mehr

Die gute Nachricht: Die Patellasehne zeigte keine Reaktion. Nun soll das Ganze ebenso behutsam wie kontinuierlich gesteigert werden.

Bayerns Fitness-Trainer Holger Broich die Entwicklung bei Schweinsteiger genau verfolgen, darauf achten, wie die Patellasehne darf auf die Belastung reagiert.

Ansonsten wird das Aufbauprogramm sofort unterbrochen und das avisierte Comeback am 22. November gegen Hoffenheim wäre dahin.

Phase II in der Länderspielpause

Die nächste Phase in den Planungen lautet Wiedereinstieg ins Teamtraining. Das soll nach SPORT1-Informationen während der nächsten Länderspiel-Pause im November geschehen.

Läuft dann ebenfalls alles wunschgemäß, könnte Schweinsteiger bereits für die Partie gegen Hoffenheim wieder im Münchner Kader stehen.

Es wäre für den 30-Jährigen das Ende einer monatelangen Leidenszeit, der DFB-Kapitän wäre endlich wieder Fußballer und nicht mehr Dauerpatient.

Böses Foul in den USA

Die Misere begann kurz nach dem WM-Urlaub, Schweinsteiger wurde wie die übrigen DFB-Stars zum Testspiel nach Oregon in die USA eingeflogen.

Er spielte 14 Minuten und wurde in dieser kurzen Zeit noch böse gefoult. So heftig übrigens, dass Trainer Pep Guardiola stinksauer reagierte und dem Coach des MLS-Allstarteams Carleb Porter den Handschlag verweigerte.

"Nichts überstürzen"

Schweinsteiger selbst sieht sich jetzt auf dem Weg der Besserung. "Es wird besser", sagte der Oberbayer am Wochenende im Gespräch mit SPORT1. Überstürzen will er nichts, betont daher: "Prognosen sind schwierig."

Schweinsteiger selbst will 2014 unbedingt noch spielen. Neuankömmling Xabi Alonso hat bisher im Mittelfeld groß aufgetrumpft, doch Schweinsteiger will zeigen, dass auch er weiterhin unverzichtbar ist.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel