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Koray Günter feierte im Oktober 2013 sein Bundesliga-Debüt

Von Oliver Faßnacht

Koray Günter von Galatasaray Istanbul schließt eine Rückkehr zu Borussia Dortmund nicht aus.

"Die Bundesliga wird von Jahr zu Jahr besser und ist sehr, sehr lukrativ. Ich glaube, es gibt wenige Spieler auf diesem Planeten, die nicht so gerne da spielen würden. Ich gehöre auf jeden Fall nicht dazu", sagt der Innenverteidger im Interview mit SPORT1.fm, schiebt allerdings nach: "Für mich geht es jetzt aber darum, möglichst viel zu spielen."

Ende Januar war der deutsche Juniorennationalspieler für 2,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund in die Türkei gewechselt. Der BVB hat sich allerdings eine Rückkaufoption gesichert.

In dieser Saison stand Günter erst in zwei Ligaspielen im Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz. Für "Gala" hat er bislang erst sieben Pflichtspiele bestritten. In Dortmund Trainer Jürgen Klopp kam er auf zwei Profi-Minuten.

Den Wechsel in die Stadt am Bospurus bereut er nicht, erklärt allerdings: "Der damalige Trainer Roberto Mancini hat mir ein Projekt aufgezeigt, in dem ich eine tragende Rolle tragen sollte. Dann kam halt leider der Trainerwechsel (neuer Trainer seit Sommer ist Cesare Prandelli, Anm. d. Red.) dazwischen, das ist halt so."

Das komplette Interview bei SPORT1.fm

Die 0:4-Niederlage gegen die Schwarz-Gelben (Bericht) erlebte der 21-Jährige erneut nicht auf der Bank - und war überrascht: "So haben wir uns das nicht vorgestellt", sagte er bei SPORT1.fm.

"Der Trainer (Cesare Prandelli, Anm. d. Red.) hat uns in den letzten Wochen einige Fehler aufgezeigt - und die konnten wir gegen Dortmund nicht vermeiden. Wenn man gegen eine Mannschaft wie den BVB spielt, wird das eiskalt bestraft. Vor allem im Aufbauspiel fehlt oftmals die Ordnung."

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