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SPORT1-Redaktuer Holger Luhmann (l.) und Jürgen Klopp
SPORT1-Redakteur Holger Luhmann (l.) kommentiert die Niederlage von Borussia Dortmund bei Juventus Turin © imago

München - Jürgen Klopp stellt nach Dortmunds Niederlage bei Juventus Turin das Positive heraus. Dabei wäre mehr Selbstkritik angebracht. Immobile und die Abwehr schwächeln.

Mit seinen Einschätzungen nach Dortmunds Auftritt in Turin erinnert Jürgen Klopp an Pippi Langstrumpf.

Ein fröhlich singender Trainer gemäß Astrid Lindgrens Rotschopf: "Ich mach' mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt." Von einem "super Abend" sprach Klopp, von einem "top Ergebnis". (SERVICE: Die Stimmen zum Spiel)

Zur Erinnerung: Die Borussia hat bei Juventus 1:2 verloren. 

Natürlich hat der BVB im Rückspiel noch alle Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale. Natürlich mag Klopp nicht auf seine in den vergangenen Wochen mühsam wieder aufgerichtete Mannschaft draufhauen.

Doch etwas mehr Selbstkritik wäre womöglich produktiver. Die Abwehr präsentierte sich bei den Gegentoren auch in Turin schlafmützig im Kollektiv. Und im Angriff fehlte fast jegliche Durchschlagskraft.

Daran trägt auch Klopp eine Mitschuld.

Das siegreiche Team der letzten Spiele auseinander zu reißen, war keine gute Entscheidung. Die Hereinnahmen von Ciro Immobile und Henrikh Mkhitaryan trugen keine Früchte. Im Gegenteil, sie hemmten das Offensivspiel.

Immobile war einmal mehr ein Fremdkörper, der auf die rechte Seite abgestellte Pierre-Emerick Aubameyang dort ohne Wirkung. Und Mkhitaryans Verunsicherung war förmlich greifbar.

Nur wenn auch Klopp die richtigen Schlüsse aus dem Spiel in Turin zieht, wird der BVB wieder ins Viertelfinale einziehen.

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