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Fans des FC Chelsea auf dem Weg ins Stadion
An einer U-Bahn-Station kam es zum Eklat © Getty Images

Der Rassismus-Skandal in Paris, als engliche Fußball-Fans einen dunkelhäutigen Mann am Einstieg in die U-Bahn hinderten und beschimpften, wird juristische Folgen haben.

Das Opfer, ein 33 Jahre alte Familienvater, hat inzwischen Anzeige gegen jene Anhänger des FC Chelsea, am Mittwoch Gegner von Paris St. Germain (1:1) im Achtelfinale der Champions League, angekündigt.

Ein Amateur-Video, das die englische Tageszeitung The Guardian veröffentlichte, zeigt den Mann, der in einem Metro-Bahnhof der Strecke Richielieu-Drouot vergebens versuchte, die U-Bahn zu betreten. Anhänger der Londoner drängten den Mann immer wieder zurück auf den Bahnsteig und sangen dabei "Wir sind Rassisten und so mögen wir das!".

Der Verein verurteilte bereits den Auftritt seiner "Fans" und drohte mit Stadionverboten sowie Vereinsausschlüssen. "Ein solches Verhalten ist abscheulich und hat keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft. Wir werden alle strafrechtlichen Schritte gegen die Beteiligten unterstützen", hieß es in einer Mitteilung.

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