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PSG-Star Zlatan Ibrahimovic ärgert sich über seinen Platzverweis beim FC Chelsea. Noch schlimmer sei für ihn aber das Verhalten der Londoner Spieler nach der Aktion gewesen.

Superstar Zlatan Ibrahimovic von Paris St. Germain hat sich nach seinem Platzverweis im Spiel beim FC Chelsea (2:2 n.V.) über den Schiedsrichter und die Spieler der Blues lustig gemacht.

Über seine Rote Karte wegen eines Fouls in der 31. Minute an Chelseas Oscar sagte der Schwede: "Ich weiß nicht, ob ich darüber verärgert sein oder lachen soll. Als ich die Rote Karte sah dachte ich: 'Der Typ weiß nicht, was er tut'. Aber das war nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war, als danach alle Chelsea-Spieler zu mir kamen. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich lauter Babys um mich herum."

Der 33-Jährige erklärte die Szene, die zum Platzverweis führte: "Ich habe noch zurückgezogen, weil ich ihn kommen sah."

Und weiter: "Ich weiß nicht, ob er danach geschauspielert hat. Ist auch egal. Wir haben das Spiel gewonnen, jetzt müssen wir sehen, wie es weiter geht."

Lob für die Kollegen

Ibrahimovic lobte seine Mitspieler, die rund 90 Minuten in Unterzahl spielen mussten: "Es war eine tolle Leistung, weil wir mit einem Spieler weniger gespielt haben. Sie haben mit viel Herz gespielt. Es ist nicht einfach, zu zehnt zu spielen, besonders gegen ein Team wie Chelsea."

Chelseas Trainer Jose Mourinho plädierte nach dem Spiel dafür, Ibrahimovic nicht hart zu bestrafen: "Ich habe nach dem Spiel mit ihm gesprochen. Wenn er mit mir spricht, ist er immer ehrlich. Er hätte es mir gesagt, wenn es einen Grund für die Rote Karte gegeben hätte."

"Keine Zeit zum Heulen!"

Der 52-Jährige erklärte: "Ich habe das Foul noch nicht im Fernsehen gesehen, aber falls die Entscheidung wirklich zu hart war, hoffe ich, dass sie ihren Fehler so klein wie möglich halten und im Viertelfinale spielen lassen. Wenn er nichts falsch gemacht hat, hat er es verdient."

Mourinho fand das Ausscheiden seines Teams berechtigt: "Wenn ein Team es nicht schafft, zwei Ecken zu verteidigen und zwei Tore durch Ecken kassiert, hat man nicht verdient zu gewinnen", sagte er.

Die Saison mit den Blues will er nach dem Aus in der Königsklasse trotzdem noch erfolgreich abschließen: "Wenn wir zum Ligacup noch die Meisterschaft gewinnen, ist das trotzdem eine fantastische Saison für uns. Also: Keine Zeit zum Heulen!"

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