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Hugo Almeida spielte bis Januar beim AC Cesena © Getty Images

Portugals Nationalspieler Hugo Almeida hält eine Sensation des FC Porto gegen Bayern für möglich. Bei SPORT1 nennt er Gründe.

Hugo Almeida glaubt an die große Überraschung im Champions-League-Viertelfinale und traut dem FC Porto zu, den FC Bayern rauszuwerfen.

"Das Team hat viel Talent, spielt einen schönen Fußball. Durch die ganzen Verletzungen der Bayern hat Porto eine echte Chance", sagte Portugals Nationalspieler im Gespräch mit SPORT1.

Almeida ist Portista, also einer, der mit dem Herzen zum FC Porto hält. In Port hat der Ex-Werder-Stürmer seine Karriere begonnen, dort hat er ein Haus, ein Teil seiner Verwandten lebt ebenfalls im Norden Portugals.

Der 30-Jährige ist von Portos Qualität überzeugt, zumal das Team international seit zehn Spielen ungeschlagen ist. "Porto hat eine junge Mannschaft mit viel Qualität und Hunger nach Erfolgen. Wenn man das zusammenzählt, können sie viel schaffen. Das Hinspiel wird uns jetzt zeigen, wie groß Portos Chancen letztlich sind."

"Mourinho hat an mich geglaubt"

Almeida spielte selbst unter Jose Mourinho für Porto, an die Zeit mit dem Erfolgscocach erinnert er sich gern, da Mourinho ihn zum "Profi gemacht" habe: "Er hat an mich geglaubt."

Inzwischen spielt Almeida nach mehreren Jahren bei Werder Bremen für den russischen Erstligisten Kuban Krasnodar. Dabei schaut er natürlich immer wieder auf Portos Entwicklung, vor allem die Gabe des Klubs, Talente zu entwickeln, teuer weiterzuverkaufen und trotzdem weiterhin erfolgreich zu sein.

"Das zeigt, dass Porto weiß, wie man junge Spieler fördert, viele erfolgreiche Spieler kamen ja nicht nur aus dem Ausland, sondern auch von der eigenen Akademie. Sie versuchen den besten Mix zu finden, damit war Porto schon immer erfolgreich."

Kompliment für Jackson Martinez

Im aktuellen Team gefällt Almeida besonders Mittelstürmer Jackson Martinez. "Er ist ein sehr guter Stürmer und ich freue mich, dass Jackson in Porto erfolgreich ist." Jackson sei kein reiner Strafraumangreifer, sondern suche auch von außerhalb des Sechszehners dem Team zu helfen.

Jacksons steht nach seiner Adduktoren-Verletzung gegen den FC Bayern erstmals wieder im Kader.

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