Video

Hakan Calhanoglu und Trainer Roger Schmidt können das Verhalten des wechselwilligen Heung-Ming Son nicht verstehen. Die Kritik trifft vor allem dessen Umfeld.

Spieler und Verantwortliche von Bayer Leverkusen haben das Verhalten von Heung-Min Son vor dessen Wechsel zu den Tottenham Hotspurs kritisiert.

"Ich finde es einfach nur schade, dass er von seinem Papa oder Berater schlecht beraten ist. Gerade vor so einem Spiel wie gegen Lazio musste das nicht sein.", sagte Hakan Calhanoglu nach dem 3:0-Erfolg der Leverkusener im Playoff-Rückspiel gegen Lazio Rom.

Weil Son im Training gefehlt hatte, hatte Calhanoglu versucht, seinen Teamkollegen und Kumpel per Telefon und SMS zu erreichen - ohne eine Antwort zu erhalten. "Dabei ist er ein toller Junge. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn er zurückkommt und sich von der Mannschaft verabschiedet, falls er weggeht. Wir verlieren auf jeden Fall einen sehr guten Spieler", meinte er.

Ähnlich äußerte sich Trainer Roger Schmidt bei Sky. "Son ist ein super Spieler, der im Moment nicht so richtig gut beraten wird. Man hat sich dazu entschlossen, etwas zu machen, was nicht so schön war für uns als Mannschaft. Das war nicht ideal. Dafür war es umso wichtiger, dass wir in die Champions League kommen, als sich damit zu beschäftigen."

Son steht vor einem Wechsel nach England zu den Spurs. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler bestätigte, dass der Südkoreaner am Mittwoch zum Medizincheck nach London geflogen war.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel