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München - Leverkusens Trainer zeigt sich vor dem Rückspiel gegen Lazio zuversichtlich - und sieht es als potenziellen Faktor im Poker um einen Ersatz für Aranguiz.

Roger Schmidt, Trainer von Bayer Leverkusen, zeigt sich vor dem Champions-League-Playoff-Rückspiel gegen Lazio Rom zuversichtlich - und sieht den Ausgang der Partie auch als Faktor im Poker um einen Ersatz für den verletzten Charles Aranguiz.

"Manch ein Spieler lässt sich von einer Champions-League-Mannschaft sicher leichter überzeugen", sagte Schmidt bei der Pressekonferenz vor dem Spiel (Mi., ab 20.15 Uhr im LIVETICKER) auf SPORT1-Nachfrage.

Zugleich betonte er aber auch, dass der Klub sich vom Ausgang der Partie nicht beeinflussen lassen will: "Ich denke nicht, dass das von Vereinsseite aus Thema ist, ob wir Europa oder Champions League spielen."

Mittelfeldspieler Aranguiz ist am Dienstag erfolgreich an der Achillessehne operiert worden, die ihm am vergangenen Freitag im Training einen Achillessehnenriss gerissen war. Ein Comeback des 26-Jährigen wird frühestens im März 2016 erwartet. Als heißeste Ersatzkandidaten werden Pierre-Emile Höjbjerg (FC Bayern München) und Max Meyer (Schalke 04) gehandelt.

Bayers Hinspiel in Rom ging mit 0:1 verloren, Schmidt will das Rückspiel offensiv angehen: "Wir werden von der ersten Sekunde darauf aus sein, torgefährliche Situationen zu kreieren." Er ist sicher: "Wir haben viel Selbstvertrauen und wollen auf unsere Art und Weise spielen."

Ins gleiche Horn stieß auf der PK Mittelfeldspieler Lars Bender: "Wir haben nach wie vor die Chance, in die Gruppenphase einzuziehen, auch wenn das Ergebnis in Rom für uns nicht so günstig war. Aber wir gehen mit großer Vorfreude und großem Tatendrang in die Partie."

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