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Leverkusen - Bayer Leverkusen bestreitet sein Champions-League-Playoffspiel gegen Lazio ohne Heung-Min Son. Ein Wechsel nach England scheint immer wahrscheinlicher.

Der Wechsel von Heung-Min Son von Bayer Leverkusen zu Tottenham Hotspur in die Premier League steht unmittelbar bevor.

"Wir wird bereit, Son abzugeben. Wir sind auf der Position sehr gut besetzt. Wenn die Bedingungen stimmen, werden wir uns einigen", sagte Sportdirektor Rudi Völler im ZDF.

Nach dem 3:0 (1:0) am Mittwochabend gegen Lazio Rom bestätigte der 55-Jährige zudem, dass Son vor dem Spiel bereits zu den Spurs nach London geflogen war: "Er war da", sagte Völler bei Sky.

Bayer-Trainer Roger Schmidt wurde im ZDF noch deutlicher: "Er hat sich dazu entschieden, nicht mehr für Bayer zu spielen. Das müssen wir akzeptieren."

Dennoch war er mit dem Verhalten des Südkoreaners nicht einverstanden und kritisierte vor allem dessen Berater Thies Bliemeister: "Son ist ein super Spieler, der im Moment nicht so richtig gut beraten wird. Man hat sich dazu entschlossen, etwas zu machen, was nicht so schön war für uns als Mannschaft. Das war nicht ideal."

Völler kündigt Entscheidung an

Der 23-Jährige  stand nicht im Kader der Werkself für das Playoff-Rückspiel zur Champions League gegen Lazio. Stattdessen soll er am Nachmittag in London den Medizincheck bei den Spurs erfolgreich absolviert haben und vermutlich am Donnerstag einen Vierjahresvertrag unterschreiben.

Nach unbestätigten Angaben hat sich Son vor seinem Abflug in die englische Hauptstadt bereits von einigen seiner Teamkollegen verabschiedet. "Ich kann bestätigen, dass es großes Interesse und Gespräche gibt", sagte Völler, "es ist aber noch nichts fix. Das entscheidet sich Donnerstag oder Freitag."

Tottenham will für Son angeblich 30 Millionen Euro Ablöse zahlen. Der Offensivspieler war 2013 vom Werksklub für zehn Millionen Euro Ablöse vom Ligakonkurrenten Hamburger SV verpflichtet worden. Der Vertrag des Asiaten bei Bayer läuft noch bis 2018.

30 Millionen Euro Ablöse?

Tottenham soll bereit sein, für Son angeblich 30 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Der Offensivspieler war 2013 vom Werksklub für zehn Millionen Euro Ablöse vom Ligakonkurrenten Hamburger SV verpflichtet worden.

Als Ersatz für den Südkoreaner Son ist der Schalker Max Meyer im Gespräch. Allerdings schloss Schalkes Sportvorstand Horst Heldt am Mittwoch einen Transfer des 19 Jahre alten U21-Nationalspielers nahezu kategorisch aus: "Es gibt keinen Kontakt zu Leverkusen. Aber wir wollen grundsätzlich keine Spieler abgeben, mit denen wir für diese Saison planen."

Am Montag (31. August, 18 Uhr MESZ) endet in Deutschland die Wechselfrist. In England ist das Transferfenster noch bis Dienstag (1. September, 19 Uhr) geöffnet.

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