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München - Für Jerome Boateng wäre ein erneuter Champions-League-Triumph das Größte. Außerdem schildert der Bayern-Verteidiger seine Erfahrungen während des Länderspiels in Paris.

Jerome Boateng ist zuversichtlich, am Ende der laufenden Saison zum zweiten Mal nach 2013 den Champions-League-Pokal in die Höhe zu halten - und dennoch plagen den Verteidiger des FC Bayern Zweifel.

"Ich hoffe, dass wir es wieder packen", sagte Boateng im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung. Allerdings weiß er, dass die Konkurrenz auch in dieser Spielzeit nicht schläft. "Es gibt wieder andere starke Mannschaften, wie Real Madrid, Barcelona, Chelsea, Juventus oder Atletico Madrid."

Sein Fazit: "Es sind eigentlich immer die gleichen Teams, die dafür in Frage kommen - aber es kann auch Überraschungen geben."

Warum Boateng zum zweiten Mal den "Henkelpott" gewinnen will, erklärt er mit seinen Erfahrungen vor zweieinhalb Jahren: "Der Sieg in Wembley war unglaublich. Ich hoffe, dass ich das nochmal erleben darf".

Seine Strategie: "Man muss auch in schlechten Zeiten als Team auftreten. Manchmal verliert man das Hinspiel und muss dann im Rückspiel den Spieß umdrehen." Dafür benötige man eine starke Mannschaft, in der sich die Spieler gegenseitig verstehen.

Zudem schildert Boateng seine schlimmen Erfahrungen während des Länderspiels in Frankreich: "Ich war in der Kabine, habe geduscht. Als ich dann aufs Handy schaute, sah ich alles, was draußen passiert ist. Das war kein gutes Gefühl. Alles geschah in der Nähe des Stadions, das war eine schreckliche Erfahrung. Was passiert ist, ist was Verrücktes, das Realität wurde. Ich hoffe, das hört auf.“

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