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Chelsea FC v FC Porto - UEFA Champions League
Jose Mourinho feierte mit dem FC Chelsea den Einzug ins Achtelfnale der Champions League © Getty Images

London - Jose Mourinho verlässt in der Pause des Champions-League-Spiels gegen Porto vorzeitig die Kabine. Der Chelsea-Coach will damit einer erneuten Strafe vorbeugen.

Dass Jose Mourinho kein Kind von Traurigkeit ist, ist inzwischen nichts Neues mehr. Allein in dieser Saison geriet er bereits mit einer Ärztin, eigenen Spielern, diversen Journalisten und mehreren Schiedsrichtern aneinander.

Immerhin aber scheint der Portugiese nach mehreren Strafen durch den englischen Fußballverband inzwischen aus seinen Fehlern zu lernen: Am Mittwochabend beugte er beim Champions-League-Spiel des FC Chelsea gegen den FC Porto mit einer kuriosen Maßnahme einer weiteren Strafe vor.

Schiedsrichter erklärt die Regel

Wie Mourinho selbst nach dem Spiel erzählte, verbrachte er die letzten zwei Minuten der Halbzeitpause stehend außerhalb der Kabine seiner Mannschaft.

Hintergrund der Aktion: Der türkische Schiedsrichter Cüneyt Cakir hatte vor dem Spiel noch einmal deutlich gemacht, dass die zweite Halbzeit beider Partien der Gruppe G zeitgleich beginnen sollte, um etwaigen Ergebnisspielchen vorzubeugen.

"Es ist ganz einfach. Die Regeln der UEFA sind so, dass wenn eine Mannschaft zu spät zur zweiten Hälfte kommt, der Trainer für das nächste Spiel suspendiert wird. Es ist seine Verantwortung", erklärte Mourinho.

"Deswegen bin ich rausgegangen"

Der Schiedsrichter sei im morgendlichen Meeting sehr strikt gewesen, was diese Regelung angeht.

"Deswegen bin ich rausgegangen, um zu zeigen, dass wenn jemand zu spät kommt, es nicht mein Fehler ist", sagte der Chelsea-Coach.

Mourinhos vorbildliches Verhalten wurde belohnt: Nicht nur, dass er wohl keinerlei Sanktionen durch die UEFA zu befürchten hat. Durch einen 2:0-Sieg gegen Porto gelang den Londonern auch noch der Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse.

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