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FBL-EUR-C1-JUVENTUS-BAYERN MUNICH
Josuha Kimmich kommt beim Zweikampf gegen Stefano Sturaro vor dem 2:2 zu spät © Getty Images

Der FCB-Youngster liefert bei Juventus Turin zunächst eine herausragende Leistung ab, muss dann jedoch Lehrgeld zahlen. Eine kuriose Hinspiel-Serie der Bayern hält an.

Der FC Bayern hat im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Juventus Turin eine 2:0-Führung verspielt und nur 2:2 gespielt.

SPORT1 zeigt die Top-Daten des Spiels:

1. Kimmich patzt folgenschwer

60 Minuten lang spielte Youngster Joshua Kimmich eine herausragende Partie in der Innenverteidigung. Der 21-Jährige gewann jeden seiner acht Zweikämpfe, hatte eine Passquote von 95 Prozent und zu diesem Zeitpunkt die meisten Ballkontakte aller Spieler.

Durch einen Fehlpass auf Vorlagen-Geber Mario Mandzukic (vor dem 1:2) und den verlorenen Zweikampf gegen Stefano Sturaro (vor dem 2:2) bekam seine Leistung allerdings einen deutlich negativen Anstrich.

Der U21-Nationalspieler musste letztlich viel Lehrgeld zahlen. Von seinen Mannschaftskollegen erhielt er dennoch viel Lob: "Er macht alles supergut. Man kann nur Respekt haben und nur Positives sagen", meinte Arjen Robben. Pep Guardiola schwärmte sogar von einer "perfekten Leistung".

Die Statistik zum Spiel © SPORT1

2. Kuriose Hinspiel-Serie hält

Zum sechsten Mal in Folge konnte der FC Bayern ein Hinspiel in der Königsklasse nicht für sich entscheiden.

In der vergangenen Saison gab es ein 0:3 in Barcelona (Halbfinale), ein 1:3 in Porto (Viertelfinale) und ein 0:0 bei Schachtjor Donezk (Achtelfinale). In der Saison 2013/14 verloren die Münchner 0:1 bei Real Madrid (Halbfinale) und spielten 1:1 bei Manchester United (Viertelfinale).

Die Heim-Statistik macht allerdings Hoffnung: Die letzten neun Champions-League-Partien in der Allianz Arena gewann Bayern allesamt bei 36:4 Toren. Außerdem kam der FCB nach 23 Hinspiel-Remis noch 21-mal weiter.

3. Khedira bleibt unschlagbar

Sami Khedira blieb auch im 17. Pflichtspiel mit Juventus ungeschlagen. Allerdings war der Weltmeister daran nur wenig beteiligt.

Der Sechser lieferte eine durchwachsene Leistung, der für ihn eingewechselte Sturaro sorgte für den Ausgleich und den Erhalt von Khediras Serie.

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