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Juventus  v FC Bayern Muenchen  - UEFA Champions League Round of 16
Die Zaunfahne der Ultra-Gruppierung "Schickeria" hängt aus Protest gegen das Vorgehen der Verantwortlichen in Turin auf dem Kopf © Getty Images

Turin - Unverhältnismäßige Kontrollen machen es zahlreichen Bayern-Anhängern unmöglich pünktlich zum Anpfiff gegen Juve im Stadion zu sein. Der Verein will sich beschweren.

Seit Wochen fieberten die Fans des FC Bayern München dem Highlight in der Champions League gegen Juventus Turin entgegen.

Das Gästekontingent für das Juventus Stadium war innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Doch zum Anpfiff der Partie blieben plötzlich zahlreiche Plätze im Auswärtsblock leer. Was war passiert?

Unverhältnismäßige Kontrollen

Wie SPORT1 vor Ort aus Fankreisen erfuhr, musste sich ein Großteil der mitgereisten Bayern-Fans unmittelbar nach der Ankunft mit dem Bus peniblen Kontrollen unterziehen.

Zudem wurden die Busse direkt nach dem Aussteigen der Anhänger geschlossen und die Fahrer dazu gedrängt, den Parkplatz schnell zu verlassen.

Fans, die ihre Tickets noch im Bus hatten, kamen nicht mehr an ihre Eintrittskarten. Nachdem einige Bayern-Fans zunehmend die Geduld verloren, drohte die Lage zu eskalieren. Die Polizei umstellte die Busse.

90 Minuten Wartezeit

Auch die Zahl der Ordner sei zudem für ein Champions-League-Spiel mit entsprechendem Fanaufkommen viel zu gering gewesen. Bis zu 90 Minuten standen die Bayern-Fans nach den Parkplatz-Kontrollen vor dem ihnen zugeteilten Block und warteten auf Einlass.

Erst gut eine halbe Stunde nach Beginn des Spiels war der Bayern-Block gefüllt, aus Protest hingen einige Zaunfahnen der Fanklubs auf dem Kopf.

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