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München - Bayerns Markenbotschafter schwärmt von der Leistung der Münchner in Turin und sieht mehr als einen Klassenunterschied. Pep Guardiolas Wutausbruch kann er nachvollziehen.

Paul Breitner hat in seinem Leben schon viele Spiele des FC Bayern gesehen. Das Achtelfinal-Hinspiel der Münchner in der Champions League bei Juventus Turin hatte aber selbst für den heutigen Markenbotschafter ein Novum parat.

"Das Spiel war über 60 Minuten eine Demonstration eines Unterschieds von mindestens einer Klasse. Ich glaube nicht, dass Juventus Turin jemals so schlecht ausgesehen hat", sagte der Weltmeister von 1974 auf dem Rückflug nach München im Gespräch mit SPORT1.

Breitner: "Gigantische Leistung"

Dass es am Ende trotz eines 2:0-Vorsprungs nach Toren von Müller und Robben nur zu einem 2:2-Unentschieden gereicht hatte, wollte Breitner nicht überbewerten: "Es ist schade, dass wir nicht 5:0 gewonnen haben, aber es wäre völliger Unsinn, das Spiel im Nachhinein nach dem Ergebnis zu bewerten. Das Spiel war streckenweise eine gigantische Leistung unserer Mannschaft."

Ribery-Rückkehr bringt Schub

Einen Grund für den über weite Strecken starken Auftritt sieht der 64-Jährige auch in einer Personalie.

"Ich freue mich ganz besonders, dass mit der Einwechslung von Franck Ribery am Samstag in der Bundesliga die Leichtigkeit, die Variabilität und der Spaß und die Freude zurückgekehrt sind", so Breitner: "Wir haben aus einem etwas statischen Spiel wieder herausgefunden und sind wieder dort, wo wir leistungsmäßig hingehören."

Zustimmung für Guardiola

Den angesäuerten Auftritt von Pep Guardiola, der auf der Pressekonferenz nach einer Frage eines italienischen Journalisten bezüglich des Fitnesszustandes seiner Mannschaft in Rage geraten war, kann Breitner nachvollziehen.

"Die sollen sich doch um die Kondition von Juve kümmern. Die waren doch nach 50 Minuten schon stehend k.o. und sind nur über den ersten Fehler wieder zur zweiten oder dritten Luft gekommen. Ansonsten haben die mit dem Spiel doch nichts zu tun gehabt", schimpfte der langjährige Bayern-Spieler und schickte eine Kampfansage an die Konkurrenz hinterher: "Wir brauchen uns wirklich keine Gedanken über Juve oder sonst jemanden zu machen."

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