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Vor dem Duell zwischen Juventus und dem FC Bayern sieht Sami Khedira die Münchner durch den Ausfall von Jerome Boateng geschwächt. Taktisch denke man "über vieles nach".

Weltmeister Sami Khedira glaubt, dass der FC Bayern durch den Ausfall von Jerome Boateng geschwächt in das Duell mit seinem Klub Juventus gehen wird.

"Der Ausfall von Jerome Boateng schmerzt sie mit Sicherheit. Er ist für mich der beste Innenverteidiger der letzten ein, zwei Jahre", sagte Khedira der Bild am Sonntag.

Die Münchner haben durch die Verletzungen von Boateng, Holger Badstuber und Javi Martinez grundsätzlich ein Problem in der Innenverteidigung.

Joshua Kimmich und David Alaba könnten gegen den italienischen Rekordmeister im Abwehrzentrum aushelfen, sind aber bedingt durch ihre Körpergröße nicht die kopfballstärksten Spieler.

Auf die Frage, ob Juventus deshalb nun vermehrt Flanken trainiere, antwortete Khedira: "Wir denken sicher über vieles nach. Viel wichtiger ist aber, dass wir unter Allegri einen Spielstil entwickelt haben, der gut zu uns passt und der uns viel Variabilität gibt. Ich denke, da gibt es einige Optionen. Und mit Dybala und Morata haben wir vorne starke und vielseitige Stürmer. Ob sie über eine Flanke oder einen Flachpass an den Ball kommen, ist mir dann beides grundsätzlich recht."

Für den 28-Jährigen ist das Spiel gegen Bayern ein Duell auf Augenhöhe: "Bayern ist eine der besten Mannschaften auf diesem Planeten, das ist kein Geheimnis. Wenn jemand sie in der Favoritenrolle sehen will, bitte. Aber wir sind auch eine Mannschaft, die für solche Spiele gemacht ist. Am Ende wird wie so oft auf diesem Niveau die Tagesform entscheiden", sagte er.

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