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Julian Draxler vom VfL Wolfsburg
Trainer Dieter Hecking (r.) erkundigt sich bei Julian Draxler (l.) nach dem Zustand seines Oberschenkels © imago

Eine Halbzeit lang gelingt Julian Draxler beim Rückspiel des VfL Wolfsburg gegen KAA Gent so gut wie nichts. Nach der Einnahme eines Medikaments läuft es.

Julian Draxler erlebte beim 1:0-Sieg des VfL Wolfsburg im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen KAA Gent Licht und Schatten.

Bis zur 35. Minute war von dem überragenden Akteur der vergangenen Wochen kaum etwas zu sehen. Dann hatte der offensive Mittelfeldspieler seine zwei auffälligsten Szenen in der ersten Halbzeit.

Zunächst lief Draxler nach einem Zweikampf mit Gents Rafinha nicht mehr rund und hielt sich nach dem "Pferdekuss" den lädierten Oberschenkel. In der 40. Minute ging er zur Ersatzbank und ließ sich von einem Betreuer eine Schmerztablette geben. "Ich hatte starke Schmerzen", meinte Draxler nach der Partie bei Sky

Nach der Halbzeitpause spielte der Weltmeister wie ausgewechselt. In der 50. Minute gab er seinen ersten Torschuss ab und war in der Folge an fast allen gefährlichen Offensivaktionen der Gastgeber beteiligt.

Eine Viertelstunde vor dem Ende gab Draxler dann die Vorarbeit zum 1:0 durch Andre Schürrle, das alle Zweifel am Einzug in die Runde der letzten acht Teams beseitigte. In der 78. Minute durfte der angeschlagene Mittelfeldmann für Daniel Caligiuri das Feld räumen.

"Wir haben schon in der Pause über einen möglichen Wechsel gesprochen. Doch ich habe bis zur 75. Minute durchgehalten und mich erst nach dem Tor auswechseln lassen", meinte Draxler. "Von diesem Zeitpunkt kam es ohnehin nur noch aufs Verteidigen an - und darin bin ich bekanntlich kein Experte." 

Ob Draxler am Samstag bei 1899 Hoffenheim auflaufen kann, ist derweil noch fraglich. "Ich hoffe, dass ich dabei sein kann, aber im Moment kann ich es noch nicht sagen", sagte Wolfsburgs Mittelfeldspieler.

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