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Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg
Klaus Allofs hält wenig von einer Reform der Auslosung in der Champions League © Getty Images

Die Forderung aus München nach einer Setzliste in der Champions League stößt bei Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs auf wenig Verständnis.

Karl-Heinz Rummenigges Vorschlag einer Reform der Auslosung in der Champions League findet in der Bundesliga wenig Zuspruch.

Geschäftsführer Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg reagierte mit einem ironischen Kommentar auf die Forderung des Bayern-Bosses nach einer Setzliste. "Ich würde auch erst gerne im Finale einsteigen", sagte Allofs am Tag vor der Viertelfinal-Auslosung in Nyon (12 Uhr).

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"Es ist so, dass immer alle gerne einen Vorteil hätten", so Allofs weiter: "Es darf keine geschlossene Gesellschaft werden."

Rummenigge hatte sich nach dem etwas glücklichen Erfolg im Achtelfinale gegen den Vorjahresfinalisten Juventus Turin für eine Neurregelung in der K.o.-Phase ausgesprochen. "Die UEFA sollte sich überlegen, ob man irgendwann auch mal über Setzlisten oder etwas ähnliches nachdenkt", sagte Rummenigge. "Mir reicht es langsam mit dem Schicksal."

Der VfL Wolfsburg hatte mit dem belgischen Überraschungsteam KAA Gent auf dem Papier einen leichteren Gegner. "Alle, die jetzt da stehen, haben es auch verdient", entgegnete Allofs.

HSV-Trainer Bruno Labbadia hielt ebenfalls wenig von Rummenigges Vorschlägen. "Gute Mannschaften sind stark genug, um sich durchzusetzen", sagte Labbadia. "Ich weiß nicht, ob das notwendig ist. Bayern braucht das eigentlich nicht."

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