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München - Der Spanier kann mit dem FC Bayern kein Halbfinale in seiner Heimat gewinnen. Atletico Madrid untermauert seine beängstigende Heimstärke. Daten zum Halbfinal-Hinspiel.

Die schwarze Serie des FC Bayern in der K.o.-Runde der Champions League geht weiter.

Im Halbfinal-Hinspiel bei Atletico Madrid blieben die Münchner bereits zum achten Mal in Folge auswärts ohne Sieg (fünf Niederlagen, drei Remis).

Für Trainer Pep Guardiola war es im dritten Halbfinal-Duell mit einer Mannschaft aus der Primera Division außerdem schon die dritte Pleite in seiner spanischen Heimat.

In den vergangenen beiden Jahren hatte es bereits Niederlagen beim FC Barcelona und Real Madrid gesetzt.

SPORT1 präsentiert die Daten zum Spiel.

1. Torflaute zur Unzeit

Der Rekordmeister ist erst zum dritten Mal in den vergangenen 33 Pflichtspielen ohne Torerfolg geblieben - dabei wäre ausgerechnet in diesem engen Duell ein auswärts erzielter Treffer extrem wichtig gewesen.

2. Statistik macht Hoffnung

Trotz der Pleite ist das Finale für den FCB weiterhin machbar. In der Vergangenheit ist man in fünf von sieben Fällen nach einem 0:1 auswärts im Hinspiel doch noch weitergekommen.

3. Glücksbringer mit Vollstreckerqualitäten

Saul Niguez hat vor seinem 1:0 die gesamte Münchner Hintermannschaft vernascht (11.). Für Atletico war sein Treffer die halbe Miete: Immer wenn der 21-Jährige in dieser Saison in einem Pflichtspiel getroffen hat, sind die Madrilenen danach nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen (acht Siege, ein Remis). Mit drei Treffern in der Königsklasse ist der Mittelfeldspieler nun zudem der beste spanische Torschütze in dieser Saison.

4. Starke Heimbilanz

Die Colchoneros haben nun in 26 ihrer letzten 27 Heimspiele auf internationaler Bühne das erste Tor erzielt. Außerdem hat man in 14 der letzten 16 Champions-League-Partien zuhause zu Null gespielt. Macht für die Truppe von Trainer Diego Simeone unter dem Strich 25 Siege in den letzten 29 Europapokal-Spielen im Estadio Vicente Calderon.

5. Toptorjäger kommt zu spät

Bei den Bayern saß Thomas Müller zu Beginn nur auf der Bank. Der Weltmeister war in den vergangenen drei Jahren der beste Auswärtstorschütze der Münchner (sieben Treffer), hatte nach seiner Einwechslung in der 70 Minute jedoch nur noch zwölf Ballkontakte, gewann keinen seiner sieben Zweikämpfe und war lediglich an einem einzigen Torschuss beteiligt.

6. Rekordspieler dreht auf

Mit nun 104 Einsätzen ist Philipp Lahm nun der alleinige deutsche Rekordspieler in der Königsklasse - und der Kapitän drehte in Madrid mächtig auf: Der Weltmeister leitete sieben Torchancen seines Teams ein, das waren nicht nur die meisten aller Spieler auf dem Platz, sondern auch noch ein persönlicher Rekord für ihn.

7. Jungspund feiert Jubiläum

David Alaba hat in Madrid bereits sein 50. Champions-League-Spiel für die Münchner bestritten - und das mit gerade einmal 23 Jahren. Kein Bayern-Profi vor ihm hat diese Marke schon in diesem jungen Alter erreicht. Der Österreicher hatte die zweitmeisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Platz (110), gewann 67 Prozent seiner Zweikämpfe - und nagelte einen Distanzschuss an die Latte.

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