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Oliver Kahn vermutet Selbstschutz in der missglückten Rettungsaktion von Manuel Neuer FC Bayern München Champions League
Oliver Kahn vermutet Selbstschutz in der missglückten Rettungsaktion von Manuel Neuer © Getty

Lissabon und München - Oliver Kahn hat eine Erklärung für den spektakulären Patzer von Manuel Neuer. Die Alleinschuld für das Gegentor sieht er aber nicht beim FC-Bayern-Keeper.

Der spektakuläre Irrflug von Manuel Neuer beim 1:0 für Benfica Lissabon: Für Torwart-Legende Oliver Kahn reiner Selbstschutz.

"Er merkt beim Rauslaufen: Wenn er sich da dazwischen wirft, muss er sich zwischen drei Spieler werfen, da kann es ganz schön knallen", mutmaßte der frühere Keeper des FC Bayern München im ZDF über seinen Erben: "Irgendwann hat er sich gedacht: Da fliege ich links vorbei, ich will noch am Leben bleiben. Aus der Sicht sicher die richtige Entscheidung."

Als "Riesenbock" wertete Kahn Neuers Aktion im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals dennoch - wobei er einschränkte: "Wenn er im Tor bleibt, kriegt er den nicht."

Vor dem Treffer verschätzte sich der deutsche Nationalkeeper grob, sprang weit am Ball und am Torschützen Raul Jimenez vorbei - und traf mit seiner Faust fast noch Teamkollege David Alaba im Gesicht.

Als Alleinschuldigen an dem Treffer sah Kahn Neuer (zu Recht) nicht: "Eliseu hat da vorher viel zu viel Platz, kann den Ball ewig führen, viel zu spät wird Druck ausgeübt und im Zentrum passieren dann achteinhalb Fehler."

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