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VfL Wolfsburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga
Manuel Neuer wäre fast bei Manchester United gelandet © Getty Images

Bayerns Keeper stand einst beim englischen Topklub hoch im Kurs. Sir Alex Ferguson war begeistert. Doch die Trainerlegende ließ sich umstimmen - und verpflichtete einen anderen.

Manuel Neuer gilt bei vielen als der beste Torwart der Welt. Offenbar nicht bei Manchester United. 

Denn die Red Devils haben den heutigen Bayern-Keeper einst nicht als tauglich empfunden, ihn als neue Nummer eins zu verpflichten. Das plauderte der ehemalige United-Coach, Sir Alex Ferguson, jetzt in einem Interview mit der britischen Ausgabe von Sky Sports aus.

Entscheidend für Neuers Nichtverpflichtung damals war laut Ferguson Torwart-Trainer Eric Steele. Der war angetan von David de Gea, wollte den Spanier unbedingt als neuen Keeper verpflichten.

Ferguson versuchte sein Veto einzulegen. "Ich sagte: 'Aber Eric, dieser Junge, Neuer, vereint alles. Er ist reif und seine Physis ist unglaublich." Doch ausnahmsweise hatte die Trainer-Legende mal nicht das letzte Wort. Steele stimmte ihn um. Der sei überzeugt davon gewesen, dass de Gea "in drei Jahren" besser sei als Neuer, verriet Ferguson jetzt.

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Für de Gea überwies United 2011 25 Millionen Euro an Atletico Madrid. Neuer wechselte später für 30 Millionen Euro von Schalke zu Bayern. Ein Wechsel ins Ausland kam damals für Neuer nicht infrage.

Wirklich bereut hat Ferguson die Entscheidung gegen Deutschlands Nationaltorwart nicht. In Bezug auf de Gea und seinen damaligen Torwart-Trainer sagte er: "Ich musste ihm (Steele) vertrauen. Und ich bin glücklich, dass ich es gemacht habe, denn er hatte Recht."

Vier Jahre später, also vor Beginn dieser Saison hätte United seinen Schlussmann um ein Haar wieder verloren. De Gea stand kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid. Nur eine Panne kurz vor Transferende verhinderte den Deal. 

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