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Die theatralische Einlage von Reals Marcelo bringt den VfL-Coach in Rage. Maximilian Arnold hingegen bleibt cool - und plaudert über die Auseinandersetzung mit dem Brasilianer.

Eigentlich war Dieter Hecking nach dem 2:0 (2:0)-Überraschungssieg im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid bestens aufgelegt – nur einer sorgte beim Trainer des VfL Wolfsburg für Verstimmung.

"Marcelo ist ein Schauspieler", schimpfte Hecking in den Katakomben der VW-Arena in Richtung der Kabine der Königlichen.

Der brasilianische Linksverteidiger hatte sich gegen den Wolfsburger Mittelfeldspieler Maximilian Arnold in der 69. Minute gleich zwei Tätlichkeiten erlaubt. Er kam aber nicht nur ungeschoren davon, Marcelo versuchte sogar mit einer theatralischen Schauspieleinlage, einen Platzverweis für Arnold zu schinden. Der Torschütze zum 2:0 (25.) bekam zumindest die Gelbe Karte vorgehalten.

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"Ich habe Marcelo gesagt, er soll die Schauspielerei sein lassen. Er hätte sich nicht beschweren können, wenn er nach dieser Szene nicht mehr auf dem Platz gestanden hätte", sagte Hecking: "Das hat mich geärgert, denn das hat er gar nicht nötig."

In der Szene, die zu einem regelrechten Tumult auf dem Platz führte, hatte Marcelo gegen Arnold zunächst den Fuß ausgefahren. Als ihn Arnold zur Rechenschaft ziehen wollte, stieß der Real-Profi seinen Kopf in den Bauch des Wolfsburgers und fiel selbst wie vom Blitz getroffen zu Boden. Arnold beugte sich über Marcelo und gab ihm ein paar passende Worte mit auf dem Weg.

Nach dem Spiel nahm er die Angelegenheit am SPORT1-Mikro mit Humor: "Wir hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit über seine Haare."

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