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Celtic Glasgow blamiert sich im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation. Ein Polizist erzielt das Siegtor für das mit Teilzeit-Profis gespickte Team.

Celtic Glasgow hat sich im Hinspiel der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation bis auf die Knochen blamiert. Der schottische Serienmeister verlor beim Meister aus Gibraltar, Lincoln Red Imps, sensationell mit 0:1. Das entscheidende Tor beim Pflichtspiel-Debüt von Celtic-Coach Brendan Rodgers erzielte Lee Casciaro, der hauptberuflich als Polizist arbeitet, kurz nach der Halbzeitpause.

"Ich bin jetzt berühmt, das ist eine großartige Geschichte, davon kann man nur träumen", sagte der Mann des Tages. Für seinen Treffer am Dienstagabend erhielt er von Kapitän Roy Chipolina ein Küsschen. "Es ist verrückt", sagte der Spielführer, "ich hätte nie geglaubt, dass Wunder geschehen, aber das ist ein Wunder."

Der frühere Liverpool-Manager Rodgers verteidigte sein Team dennoch: "Das war keine Peinlichkeit. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und sie ihre diesmal eben schon. Das Rückspiel wird anders verlaufen."

"Schlimmste Niederlage der Klubgeschichte"

Die Medien sehen das aber anders. Für die BBC ist es sogar die "wohl schlimmste Niederlage in der Klubgeschichte" - schließlich hatte der Gegner zahlreiche Teilzeit-Profis im Team. Andere Medien gingen noch weiter. "Und Sie dachten, dass Englands Niederlage gegen Island schlimm war", schrieb die Sun nach dem "Shock of Gibraltar" weiter, mit dem sich "die Zwerge unsterblich" gemacht hätten. Auch der Daily Record schimpfte nach der "peinlichsten Niederlage der Geschichte" über Celtics "Schlappschwänze".

Auch Red Bull Salzburg muss um den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde bangen. Der von Brause-Milliardär Dietich Mateschitz alimentierte Klub kam gegen den lettischen Vertreter FK Liepaja erst durch ein Tor von Jonathan Soriano in der 83. zu einem 1:0-Heimsieg. 

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