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Borussia Dortmund unterläuft vor dem Champions-League-Spiel gegen Warschau eine Aufstellungs-Panne. Sportdirektor Michael Zorc spricht von einem "Kommunikationsfehler".

Kuriosum in der Königsklasse: Vor dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Legia Warschau hat sich eine Panne ereignet.

Anstelle von Marc Bartra wollte Trainer Thomas Tuchel eigentlich Sokratis in der Innenverteidigung aufstellen.

"Missverständnis in der Übermittlung"

"Wir hatten ein Missverständnis in der Übermittlung der Aufstellung", erklärte Sportdirektor Michael Zorc nach dem spektakulären 8:4-Sieg bei Sky. "Eigentlich hätte Sokratis beginnen sollen, dann stand aber Bartra auf dem Aufstellungsbogen. Wir sind noch zur UEFA hin, aber die Statuten haben keine Änderung mehr zugelassen. Es war nicht dramatisch, weil es sich um zwei Verteidiger gehandelt hat."

Dennoch ärgerte er sich über den Fauxpas. "Es war ein Kommunikationsfehler, der uns Funktionären in der Weitergabe nicht passieren darf", sagte Zorc.

Weil die Deadline bereits verstrichen war, lief schließlich doch der Neuzugang vom FC Barcelona auf.

Die Schwarz-Gelben hatten die Startelf zunächst mit Bartra via Twitter verkündet, korrigierten diese jedoch kurze Zeit später mit Sokratis.

Aufstellungs-Panne bei Borussia Dortmund
Den Tweet mit der vermeintlichen Aufstellungs-Korrektur löschte der BVB wieder © twitter.com/@BVB

Tuchel sieht Panne gelassen

Da die UEFA jedoch ihr Veto einlegte, löschte der BVB den Tweet wieder.

Tuchel sah die Panne bereits vor dem Anpfiff gelassen.

"Es ist alles gut. Wir hatten ein kleines Missverständnis, aber das ist jetzt aufgeklärt. Es ist Sport, Champions League, da geht es manchmal hoch her. Nein, so wie die Aufstellung jetzt ist, passt sie", sagte er.

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