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Trotz des Sieges in Eindhoven ist Arjen Robben unzufrieden - auch über seine Auswechslung. Dagegen findet Carlo Ancelotti überwiegend lobende Worte für sein Team.

Der FC Bayern hat bereits nach dem 4. Champions-League-Spieltag die K.o.-Phase erreicht.  Borussia Mönchengladbach muss dagegen ums Überwintern in Europa bangen.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, der Pressekonferenz und aus der Mixed Zone zusammen.

Carlo Ancelotti (Trainer FC Bayern): "Es war ein mühsamer Start ins Spiel. Aber wir sind Stück für Stück zurückgekommen und haben uns den Sieg verdient. Es war wichtig, dass wir das Selbstvertrauen nach dem 0:1 nicht verloren haben. Jetzt haben wir noch zwei Spiele, um den ersten Platz zu erreichen. Das ist wichtig, aber das Weiterkommen ist noch wichtiger. Ich habe versucht, mit den Wechseln das System zu ändern. Mit zwei Flügelspielern wollte ich die Breite des Spielfelds nutzen. Daraus ist auch das Tor entstanden. Am Anfang war es ein bisschen schwierig, aber am Ende hat es gut funktioniert. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht. Es war wichtig, dass wir die Konzentration und das Selbstvertrauen nicht verloren haben. Es war wichtig, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Das haben wir geschafft."

Arjen Robben (FC Bayern): "Wir haben zeitweise ohne Überzeugung und viel zu langsam gespielt. Über unsere Seite haben sie oftmals versucht, durchzukommen, was auch immer wieder gut geklappt hat. Wir müssen einige Szenen viel besser ausspielen. Da hat etwas gefehlt, deswegen sind wir nicht durchgekommen. Es war kein gutes Spiel von uns. Wenn wir im Achtelfinale so spielen, bekommen wir Probleme."

Zu seiner Auswechslung in der 64. Minute: "Der Trainer denkt etwas anders, er denkt an meine Gesundheit. Ich bin enttäuscht und war auch etwas sauer. Ich komme einmal nach so langer Zeit hierher zurück und dann werde ich ausgewechselt."

Thomas Müller (FC Bayern): "Wir haben gut angefangen und kriegen dann durch eine Ecke ein Gegentor. Das war Abseits. Schade für Manuel. In der ersten Halbzeit haben wir den Ball einen Tick zu langsam gespielt. Wir haben viel probiert. Der Sieg hätte ein Tor höher ausfallen können. Wir können nicht hundertprozentig zufrieden sein, aber mit dem Spiel leben. Jetzt können wir weiter aus eigener Kraft Gruppensieger werden. Das war wichtig."

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben in der zweiten Halbzeit glasklare Torchancen, die wir eigntnlich zum zweiten oder dritten Tor nutzen müssen.  das ist uns nicht gelungen und dann hat eine Situation das Spiel gedreht. Julian Korb muss das Foul eigentlich nicht machen, aber es ist halt passiert. Natürlich mussten wir dann schauen, dass wir nicht zu viel riskieren - denn eine Niederlage wäre sehr bitter gewesen."

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Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Ich glaube, dass wir die bessere Mannschaft waren. Unser Ziel war immer, dass wir europäisch überwintern. Das haben wir immer noch in der Hand. Wir wollen jetzt mit aller Macht den dritten Platz verteidigen. Unter dem Strich bin ich froh, dass wir in Unterzahl nicht verloren haben."

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Pep Guardiola (Trainer Manchester City): "Von zehn Spielen gewinnt Barca in der Regel neun. Heute war unser Tag. Aber in den ersten 38 Minuten hat nur eine Mannschaft gespielt, das war Barca. Ich wüsste nicht, was passiert wäre, wenn sie das zweite Tor gemacht hätten. Doch im Fußball können sich die Dinge schnell ändern. Wir schlugen zurück und verdienten uns den Sieg."

Ilkay Gündogan (Manchester City): "Das Resultat ist mehr als verdient. Wir starteten ein bisschen nervös, doch dann dominierten wir Barca und spielten viele Torchancen heraus. Unsere zweite Halbzeit war großartig, unglaublich."

Kevin de Bruyne (Manchester City): "Das gibt uns einen enormen Schub. Wir machten schon im Camp Nou ein gutes Spiel, doch hatten kein Glück."

Sergio Busquets (FC Barcelona): "Wir wussten, dass es schwierig werden würde. In der ersten Halbzeit haben wir Chancen vergeben und sie waren stark in der zweiten. Das ist Champions League."

Luis Enrique (Trainer FC Barcelona): "Wir haben 40 spektakuläre Minuten gespielt, aber dann haben sie uns zu Fehlern gezwungen, zu mehr als üblich. Das hat uns wehgetan, aber wir sind keine Maschinen."

Arsene Wenger (Trainer FC Arsenal): "Spieler wie Özil treffen immer die optimale Entscheidung. Bei seinem Tor dachte ich zunächst nicht, dass er die optimale Entscheidung trifft, weil er den Ball schon eher hätte ins Tor schießen können. Doch als der Ball im Netz war, wusste ich: Ja, das war die optimale Entscheidung!"

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