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Können die Bayern gegen den "Lieblingsgegner" FC Arsenal jubeln? © Getty Images

Nach zuletzt durchwachsenden Leistungen will der FC Bayern München "das echte Bayern" zeigen. Titelverteidiger Real Madrid empfängt den SSC Neapel.

Der FC Bayern will nach zuletzt dürftigen Auftritten in der Champions League endlich sein wahres Gesicht zeigen. "Man wird das echte Bayern sehen", sagte Arturo Vidal mit Nachdruck vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Münchner am Mittwoch gegen Lieblingsgegner FC Arsenal (20.45 Uhr im LIVETICKER und im Radio auf SPORT1.fm).

Superstar Arjen Robben fügte in der "Woche der Wahrheit" zuversichtlich an: "Normalerweise sind wir immer da, wenn es darauf ankommt." Carlo Ancelotti sprach von einem "wichtigen Moment für uns". 

Auch der Ur-Münchner Thomas Müller kennt die Mechanismen: "Ein Achtelfinale ist für die Stimmung des FC Bayern und den Verlauf immer wichtig. Wenn Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen, gibt es Ärger."

Bobic: Bayern werden performen

Der Ärger soll mit aller Macht vermieden werden. Deshalb forderte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon mit Blick auf das Rückspiel in London am 7. März, "dass wir idealerweise zu null spielen müssen. Ein kleines Polster wäre schön." Für Weltmeister Mats Hummels ist ein "zu Null ein wesentlicher Faktor und das ganz große Ziel".

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Als "sehr gefährlich" bezeichnete auch Ancelotti die Gunners: "Meine Spieler müssen ihre beste Qualität zeigen."

Eintracht-Vorstandschef Fredi Bobic ist sich sicher, dass die Münchner zulegen können. "Die Bayern sind dafür bekannt, dass sie auch in der Champions League immer wieder in den nächsten Gang schalten können. Sie werden mit Sicherheit richtig gut performen", sagte Bobic bei SPORT1.

Verzichten muss Ancelotti neben Ribéry, der nicht rechtzeitig fit wird, weiterhin auf Jerome Boateng. Xabi Alonso war angeschlagen, trainierte aber am Dienstag wieder. Offen ist, ob der bislang formschwache Thomas Müller bei den Bayern in der Startelf steht. Zuletzt vertraute Ancelotti in wichtigen Spielen eher auf Thiago hinter Torjäger Robert Lewandowski.

Real Madrid gegen SSC Neapel

Im Parallelspiel will Titelverteidiger Real Madrid zum siebten Mal in Folge ins Viertelfinale der Champions League einziehen. 

Das Starensemble leistete sich überraschend viele Nachlässigkeiten in der Vorrunde und landete hinter Borussia Dortmund nur auf Rang zwei. Am klaren Ziel des Rekordsiegers, den Henkelpott zum zwölften Mal zu gewinnen, ändert das aber rein gar nichts.

Die Basis für ein Vordringen ins Viertelfinale will Real gegen den SSC Neapel vor eigener Kulisse legen (20.45 im LIVETICKER)

In der Gruppenphase konnte Neapel durchaus überzeugen und kassierte in sechs Spielen nur eine Niederlage. Die Gruppe B schloss das Team von Sarri als Erster ab - im Gegensatz zu Real.  "Es wäre überheblich zu denken, wir stünden auf demselben Niveau. Deshalb müssen wir mit Ehrfurcht und ein wenig Unverschämtheit auftreten", sagte Neapels Coach Maurizio.

Real-Coach Zidane präsentiert sich trotz des Ausfalls des walisischen Offensivstars Gareth Bale sehr selbstbewusst: "Wir haben unsere Waffen." 

28 der letzten 33 Europapokal-Heimspiele gewannen Ronaldo und Co. Auch das bisher letzte Europacup-Duell beider Klubs entschied Madrid für sich. 1987 trafen beide Klubs im Europapokal der Landesmeister in Runde eins aufeinander, damals setzte sich Real souverän (2:0, 1:1) durch. 

Die Champions League am Mittwoch live

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