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Borussia Dortmund fliegt ohne Mario Götze nach Portugal. Im Champions-League-Duell gegen Benfica Lissabon verzichtet Trainer Thomas Tuchel auf den Weltmeister.

Weltmeister Mario Götze steht Vizemeister Borussia Dortmund am Dienstag im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon (ab 20.45 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) nicht zur Verfügung.

Der 24 Jahre alte Offensivspieler zählte wegen anhaltender muskulärer Probleme am Montagvormittag nicht zum BVB-Tross, der in die portugiesische Hauptstadt reiste. "Er hat erst ein halbes Mal mit der Mannschaft trainiert", erklärte Dortmunds Medienverantwortlicher Daniel Stolpe.

Götze fehlte zuletzt sowohl beim Pokalspiel gegen Hertha BSC als auch bei der Liga-Niederlage in Darmstadt. "Für ihn käme ein Einsatz in Lissabon noch zu früh", sagte Sportdirektor Michael Zorc vor dem Abflug zum Achtelfinale. Ähnlich äußerte sich Trainer Thomas Tuchel bei der Pressekonferenz.

Götze kommt nicht in Tritt

Am Sonntag hatte Götze mit den übrigen Reservisten des BVB eine Trainingseinheit absolviert. Der Weltmeister kommt im Jahr 2017 nicht richtig in Tritt, absolvierte aus unterschiedlichen Gründen bislang lediglich 24 von 450 Pflichtspielminuten.

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Trainer Tuchel begründete Götzes aktuelle Schwierigkeiten schon vergangene Woche neben den körperlichen Problemen auch so: "Andere besitzen derzeit ein größeres Selbstvertrauen und eine bessere Quote, deshalb ist er etwas hintendran", sagte Tuchel vor dem Pokalspiel gegen die Hertha.

Der Coach betonte jedoch, es gebe "keinerlei Streit, keinerlei Vorbehalte und keinerlei persönliche Animositäten". Götze werde "seine Chancen bekommen" und er sei überzeugt, dass der Nationalspieler "seine Klasse unter Beweis stellen werde".

Schmelzer und Dembele an Bord

Ingesamt brach der BVB mit 21 Spielern an Bord nach Lissabon auf. Mit dabei waren Kapitän Marcel Schmelzer und Verteidiger-Kollege Lukasz Piszczek, die am vergangenen Samstag bei der 1:2-Niederlage beim SV Darmstadt 98 aus Verletzungsgründen gefehlt hatten.

Auch die zuvor angeschlagenen Ousmane Dembélé und Marco Reus zählen zum Kader.

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