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Carlo Ancelotti glaubt an einen Einsatz von Jerome Boateng und Mats Hummels. Doch vor allem Hummels macht bei einem Härtetest in Madrid keinen guten Eindruck.

Die Chancen von Bayern Münchens Mats Hummels auf einen Einsatz im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid sind geringer denn je. 

Bayern Münchens Trainer Carlo Ancelotti hat den angeschlagenen Verteidiger zwar ebenso wenig wie Jerome Baoteng abgehakt, die Eindrücke aus Madrid machen aber nur noch wenig Hoffnung. 

"Für Jerome und Mats ist es wichtig, sie haben gestern nur individuell trainiert. Morgen müssen sie trainieren da schauen wir. Alle beide haben Chancen, zu spielen", erklärte der Trainer in der Pressekonferenz vor dem Spiel am Dienstag (20.45 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm). 

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Hummels noch nicht beschwerdefrei

Im Training nach der Pressekonferenz unterzogen sich beide am Montagabend beim Abschlusstraining im Estadio Santiago Bernabeu zwar einem Härtetest, vor allem Hummels machte dabei jedoch keinen optimistischen Eindruck.

Der Weltmeister lief in neon-gelben Stutzen sichtlich unrund, verzichtete - anders als Boateng - dabei auch auf die Teilnahme am obligatorischen 5:2. 

Auch andere Bewegungsabläufe, besonders mit Richtungswechseln, wirkten unrund. Ein Einsatz scheint deshalb höchst unwahrscheinlich.

Boateng nahm dagegen mit dem Rest der Mannschaft während des Aufwärmens am Kreis-Spiel teil. 

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Hummels laboriert an einer Sprunggelenks-Verletzung, bei Boateng stehen Adduktorenprobleme einem Einsatz im Weg. Javi Martinez fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Hinspiel gesperrt. 

"Es wäre wichtig, wenn ein gelernter Innenverteidiger spielen könnte. Ansonsten müssen andere in die Bresche springen", sagte Kapitän Philipp Lahm. Alternativen sind David Alaba und Joshua Kimmich.

Wie viel Risiko geht Ancelotti?

Die wahrscheinlichste Variante wäre demnach eine Viererkette bestehend aus Juan Bernat, David Alaba, Jerome Boateng und Philipp Lahm.

Sollte Boateng nach dem Training am Dienstag grünes Licht geben, wird sich Ancelotti wohl für diese Kette entscheiden.

Bei Hummels hilft den Eindrücken nach nur noch eine Wunderheilung. Dass Ancelotti volles Risiko mit beiden Weltmeistern in der Innenverteidigung geht, erscheint kaum realistisch.

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Aber bei einem Viertelfinal-Rückspiel unter dem Motto "Alles oder Nichts" ist bis kurz Anpfiff nichts gänzlich ausgeschlossen.

Als letzte Variante, sollten sich die Daumen sowohl bei Hummels als auch bei Boateng senken, gilt die "Vernunfts-Aufstellung". Dann würden innen Alaba und Joshua Kimmich verteidigen.

Lewandowski gibt grünes Licht

Wie auch immer: Der FC Bayern muss in jedem Fall im zweiten Duell mit Real einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel wett machen.

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Mit dabei ist sicher der große Hoffnungsträger Robert Lewandowski: "Es geht mir gut. Ich bin sehr zufrieden, dass ich heute im Training dabei sein konnte. Alles ist okay", hatte Lewandowski nach dem Training am Sonntag schon betont.

Die Schulterprellung, die einen Einsatz des Stürmers im Hinspiel am vergangenen Mittwoch verhindert hatte, scheint überstanden. 

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