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Weil die Bomben offenbar verspätet zündeten, entgeht Borussia Dortmund einer Katastrophe. Eine frühere Detonation hätte viel schlimmere Folgen gehabt.

Borussia Dortmund ist beim Bombenanschlag am Dienstagabend offenbar einer weitaus größeren Katastrophe entgangen als zunächst bekannt.

"Wären die Splitterbomben nur eine knappe Sekunde früher gezündet worden, hätte der Bus eine regelrechte Breitseite bekommen. Es hätte dann bestimmt viele Schwerverletzte und möglicherweise auch Tote gegeben", zitiert die Bild am Sonntag einen Ermittler.

Bei der Detonation dreier Bomben wurde der Mannschaftsbus des BVB schwer beschädigt. Ein Metallstift bohrte sich in eine Kopfstütze, herumfliegende Teile verletzten Marc Bartra so schwer, dass er noch am selben Abend operiert werden musste und mehrere Wochen ausfällt.

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Auch der verletzte Motorradpolizist hatte offenbar Glück im Unglück. "Der Beamte wäre bei einer früheren Zündung vermutlich getötet worden. Er wäre den umherfliegenden Splittern komplett ausgeliefert gewesen", so der Ermittler.

Offen sei, ob die Attentäter verspätet zündeten oder ob es zu einer Verzögerung kam.

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