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Jürgen Klopp äußert sich zum Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Er spricht von einem schwierigen Moment und kann die Neuansetzung nicht verstehen.

Der frühere BVB-Meistertrainer Jürgen Klopp hat sich schockiert über den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund gezeigt.

"Es war ein wirklich schwieriger Moment für mich, weil ich selbst oft mit dem Team in diesem Hotel gewesen bin. Ich kenne die Strecke ganz genau und weiß exakt, an welcher Stelle es passiert ist. Viele Freunde von mir saßen in diesem Bus", sagte der Teammanager des FC Liverpool auf der Pressekonferenz vor dem Premier-Leauge-Spiel am Ostersonntag bei West Bromwich Albion.

Kein Verständnis für Neuansetzung

Dass das für Dienstag geplante Champions-League-Viertelfinalhinspiel der Borussia gegen AS Monaco von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) keine 24 Stunden später erneut angesetzt wurde, stieß bei Klopp auf wenig Verständnis.

"Wenn jemand, der nachher diese Entscheidung getroffen hat, im Bus gesessen hätte, hätte dieses Spiel nicht stattgefunden. Wer nicht im Bus war, kann sich nicht vorstellen, was genau geschehen ist", sagte der 49-Jährige.

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Auf die Leistung der Borussia-Spieler, von denen einige in seinen Meisterteams 2011 und 2012 standen, sei er trotz der 2:3-Niederlage gegen die Monegassen "sehr stolz" gewesen. Als er "die Angst in den Augen" seiner früheren Spieler gesehen habe, habe er allerdings "das Ergebnis sofort vergessen".

Klopp glaubt, dass die Mannschaft um seinen Nachfolger Thomas Tuchel noch einige Zeit braucht, um sich von diesem Schlag zu erholen: "Sie haben ein paar Tage Zeit, um damit umgehen zu lernen."

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