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Nach dem Anschlag auf den BVB-Bus macht Roman Weidenfeller seinem Ärger Luft. Dortmunds Torhüter ist fassungslos, dass der Fußball zur Zielscheibe wurde.

Nachdem der erste Schock verdaut ist, folgt bei Menschen oft der Zustand der Trauer und Wut. So ergeht es auch vielen Spielern von Borussia Dortmund nach dem schrecklichen Anschlag auf den BVB-Bus.

Borussias Torhüter Roman Weidenfeller hat seinem Ärger nun via Instagram Luft gemacht: "Wie krank ist diese Welt? Eine Sportmannschaft, die alle Religionen vereint, wird zur Angriffsfläche. Ein Sport, der junge und alte Menschen gemeinsam applaudieren lässt, durch den sich arm und reich gegenseitig in den Armen liegt", schreibt Weidenfeller

Er fährt fort: "Fußball vereint die Menschen, die Emotionen und die Generationen. Und jetzt wird der Mannschaftsbus, in dem Spieler aller Länder und Religionen vereint sind, zur Zielscheibe. Wir können uns dankbar schätzen, dass wir an dem Abend in die Arme unserer Familien zurückkehren konnten!"

Vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League des BVB gegen den AS Monaco war auf den Mannschaftsbus von Dortmund ein Sprengstoffanschlag verübt worden.

Abwehrspieler Marc Bartra erlitt dabei einen Speichenbruch und Fremdkörper-Einsprengungen am rechten Handgelenk und wurde am späten Dienstagabend erfolgreich operiert.

Das für 20.45 Uhr angesetzte Spiel im Signal Iduna Park wurde inzwischen nachgeholt und endete mit einer 2:3-Niederlage gegen die Monegassen.

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