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Borussia Dortmund v AS Monaco - UEFA Champions League Quarter Final: First Leg
Hans Joachim Watzke lobte seine Mannschaft für ihren Einsatz für die "demokratische Freiheit" © Getty Images

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke überlegte, das Spiel gegen Monaco nach dem Bus-Anschlag abzusagen. Dies hätte das Aus in der Königsklasse zur Folge gehabt.

Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel und seine Spieler haben angesichts des Anschlags auf ihren Mannschaftsbus ihr Unverständnis über die schnelle Neuansetzung des Spiels gegen den AS Monaco zum Ausdruck gebracht.

Nun gestand auch Hans-Joachim Watzke, dass er über die Absage des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League nachgedacht habe.

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"Ich habe kurz überlegt, ob wir uns nicht ganz aus dem Wettbewerb verabschieden sollen", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in einem Spiegel-Interview.

Wäre der BVB nicht zu der Partie angetreten, hätte das automatisch das Ausscheiden der Dortmunder zur Folge gehabt.

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Die Borussen traten aber doch an - auch weil Watzke sich schließlich dafür eingesetzt hatte. Nach dem Spiel sei er sofort in der Kabine gewesen, sagte der BVB-Boss. "Ich habe jeden Spieler in den Arm genommen. Ich habe mich dafür bedankt, was jeder Einzelne unter diesen extremen emotionalen Belastungen für den Klub und auch für unsere demokratische Freiheit geleistet hat", so Watzke weiter.

Am Dienstagabend waren die Dortmunder Spieler und Betreuer Ziel eines Anschlags geworden, als drei Sprengkörper neben dem Mannschaftsbus explodierten.

Das Team war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg vom Hotel zum Stadion. Das Spiel wurde anschließend abgesagt und auf Mittwoch verlegt. Der BVB unterlag Monaco mit 2:3.

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