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Im Auswärtsblock des Santiago Bernabeu gab es Randale © Twitter/@Kumbert

Madrid und München - Während des Viertelfinal-Rückspiels in Madrid stürmt die Polizei den Block der Bayern-Fans. Der Klub reagiert empört und will den Vorfall prüfen lassen.

Der FC Bayern hat nach den Polizei-Attacken auf Münchner Fans offiziell Beschwerde bei der UEFA eingelegt.

Beim Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales in Madrid waren spanische Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Anhänger der Gäste vorgegangen. Aus bislang noch nicht genau geklärten Gründen marschierte die Polizei in den Block der Bayern-Fans ein und setzte dabei Knüppel ein.

Der Klub reagiert mit Unverständnis auf die Aktion:"Der FC Bayern empfindet das Vorgehen der spanischen Polizei als völlig deplatziert und maßlos", heißt es in einer Mitteilung des Rekordmeisters, der "eine Erklärung über die Vorgänge von der spanischen Polizei einfordern" will.

Offenbar rissen spanische Polizisten Fan-Banner der Bayern-Anhänger ab, was sich diese nicht gefallen lassen wollten und sich zur Wehr setzten.

Die Reaktion der Polizei fiel allerdings heftig aus: Mit Schlagstöcken prügelten sie auf die Fans ein. Einige Bayern-Anhänger versuchten sich zu schützen und in andere Bereiche des Blocks zu gelangen.

"Es wirkte, als ob die bewusst die Auseinandersetzung gesucht haben", schildert ein Augenzeuge die Geschehnisse der Bild.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte sich die Lage wieder beruhigt. Die Bayern wurden von rund 4500 Anhängern in die spanische Hauptstadt begleitet.

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