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Germany - Training & Press Conference
Max Kruse (l.) und Marco Reus (M.) fehlen beim Confed Cup © Getty Images

Marco Reus und Max Kruse gehören nicht dem Aufgebot des DFB für den Confed Cup an. Bundestrainer Joachim Löw begründet, warum das Offensivduo nicht dabei ist.

Der mit Spannung erwartete und viel diskutierte Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Confed Cup 2017 in Russland steht fest.

Dabei fehlen jedoch zwei Namen, mit denen viele im Vorfeld gerechnet haben. Marco Reus und Max Kruse gehören nicht zu den Auserwählten von Joachim Löw.

In beiden Fällen hat sich der Bundestrainer zu den Gründen geäußert. "Was in der Vergangenheit bei Max Kruse war, spielt keine Rolle mehr", stellte Löw im Bezug auf den Linksfuß von Werder Bremen klar. Er wisse, was Kruse im Stande ist, zu leisten. Es gehe ihm aber darum, vorrangig junge Spieler zu testen.

Bei Reus, der die letzten beiden großen Turniere des DFB-Teams verletzungsbedingt verpasst hat, ist die Entscheidung in Absprache mit Borussia Dortmund gefallen.

"Ich habe mit Marco ausführlich gesprochen. Natürlich hätte ich ihn gerne bei einem Turnier dabei gehabt. Auf der anderen Seite mussten wir das Risiko abwägen. Sein ganz großes Ziel ist die WM, da will er unbedingt dabei sein, um international sein Können zu zeigen und einen Titel zu gewinnen. Darauf ist bei ihm alles ausgerichtet", argumentierte Löw und fügte hinzu: "Deswegen ist abgesprochen, dass es vielleicht ganz gut ist, wenn er sich in Ruhe auf die neue Saison vorbereiten kann."

SPORT1 zeigt einige Spiele des Confed Cups und die U21-EM LIVE im TV

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