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München - Die Transferspekulationen um Wolfsburgs Kevin De Bruyne mehren sich. Belgiens Fußballikone Jean-Marie Pfaff gibt ihm bei SPORT1 einen klaren Rat.

Sein erstes DFB-Pokalfinale ist für Kevin De Bruyne nur einen Sieg entfernt. Ein Erfolg bei Arminia Bielefeld (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) und der Belgier würde mit dem VfL Wolfsburg zum Endspiel nach Berlin reisen.

Es wäre der nächste Meilenstein für den Spieler, der in dieser Saison fulminant durchgestartet ist. Die Ablöse von 25 Millionen Euro, die Wolfsburg an Chelsea zahlt, hat sich längst rentiert.

Und De Bruyne heizt die Phantasien weiter im Transfermarkt an - auch dank seines Beraters Patrick De Koster.

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Der lobte gegenüber dem französischen Sender TF1 jetzt Paris St. Germain über den grünen Klee.

"Das ist ein Klub mit Ambitionen. Daher ist das sicherlich einer der Klubs, die Kevin gefallen würden", sagte De Koster. Den Marktwert seines Klienten fixierte er rasch auf "50, 55 oder 60 Millionen Euro". Stellt sich nur die Frage, ob es ein solcher Wechsel im Moment der richtige für die Laufbahn des Supertalents wäre.

"Er braucht noch ein, zwei Saisons"

Jean-Marie Pfaff sagt nein. Der Ex-Bayern-Keeper ist in Belgien seit seinen Glanztaten in den achtziger Jahren eine Fußballikone, verfolgt De Bruynes Weg ganz genau.

"Ich glaube, er braucht noch ein, zwei Saisons bei Wolfsburg. Die Stabilität, gut zu spielen, kommt nicht von einer Saison", sagte Pfaff im Gespräch mit SPORT1.

"Ich denke nicht, dass er morgen oder übermorgen irgendwohin geht. Er fühlt sich in Wolfsburg sehr gut, er ist der entscheidende Mann." Der Welttorhüter von 1987 rät dem 23-Jährigen dem Tabellenzweiten vorerst treu zu bleiben. "Ich hoffe, dass er noch zwei Jahre in Wolfsburg bleibt, das ist besser für ihn. So wird er noch besser und reifer sein."

Nicht als Ersatzmann zum FC Bayern

Als nächster Schritt könnte dann aus Pfaffs Sicht der Wechsel nach München folgen. "Sowieso", würde er dem Landsmann zu den Münchnern raten. "Das ist der FC Bayern, es ist immer eine große Ehre für den FC Bayern zu spielen."

Allerdings stellt Pfaff auch klar: "Als Ersatzspieler muss er nicht hingehen. Ich denke nicht, dass Kevin gerne auf der Bank sitzt. Wir Belgier haben nicht die Einstellung, nur auf der Bank zu sitzen und Geld zu verdienen, wir sind Arbeiter. Kevins Eltern sind genauso."

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