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Thomas Müller gewann mit den Bayern in Dortmund
Thomas Müller gewann mit den Bayern in Dortmund © Getty Images

Nach dem Sieg in der Bundesliga bei Borussia Dortmund (1:0) geht Bayern München mit neuem Schwung und breiter Brust in das Viertelfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen.

Für das Spiel am Mittwoch "bringt uns das zwar keinen Vorteil", sagte Thomas Müller am Montag über den Erfolg beim BVB, aber "für Stimmung und das Selbstverständnis war das ein wichtiger Sieg".

Dass Bayer Leverkusen, das am Samstag den Hamburger SV mit 4:0 bezwang, derzeit in "guter Verfassung" sei, "macht uns nichts aus", sagte Müller.

"Wir wissen, um was es geht. Es ist ein Pokal-Viertelfinale, da ist schon Pfeffer drin, da geht es auch ein bisschen um die Eier". Allerdings: Viel schwieriger, als in Dortmund auswärts zu spielen, gehe es sowieso nicht, ergänzte der Nationalspieler.

Die Ausfälle von Arjen Robben und David Alaba sowie aller Voraussicht nach von Franck Ribery und möglicherweise auch von Bastian Schweinsteiger will Müller nicht als Ausrede gelten lassen.

Es sei ärgerlich, dass sich die Ausfälle nun gerade im April wieder mal häuften, "aber wir können ja nicht auf Stopp drücken und warten, bis alle wieder da sind".

Und: "Wir haben immer noch einen super Kader auf dem Platz."

Ob der FC Bayern auch in Leverkusen mit einer auch den Ausfällen geschuldeten defensiveren Taktik antreten wird, wollte Müller nicht prophezeien. "Da es ein Pokalspiel ist und es um sehr viel geht, werden wir hinten jetzt nicht Tür und Tor öffnen", äußerte er.

Aber Müller versicherte auch: "Wir haben jetzt keinen neuen Masterplan. Unsere Idee vom Fußball hat sich nicht geändert."

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