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Bayern Muenchen v Borussia Dortmund - Bundesliga
Karl-Heinz Rummenigge (l.) hat in einem Telefonat mit Hans-Joachim Watzke über das Blumenstrauß-Angebot des FC Bayern an BVB-Trainer Jürgen Klopp gesprochen © Getty Images

München - Bayerns Vorstandschef äußert sich zur Dortmunder Weigerung, Blumen für Trainer Jürgen Klopp zu empfangen, und berichtet von einem Telefonat mit BVB-Boss Watzke.

Der FC Bayern akzeptiert die Entscheidung von Borussia Dortmund, dass der scheidende BVB-Coach Jürgen Klopp vor dem DFB-Pokalhalbfinale keinen Blumenstrauß erhalten möchte.

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge berichtete am Samstagabend nach dem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC über ein Telefonat mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

"Er hat mir das mitgeteilt, er möchte die Kampfstimmung nicht durch Blumen unterbrochen haben, das respektiere ich", sagte Rummenigge: "Dementsprechend bekommt er (Jürgen Klopp, Anm. der Red.) die Blumen erst nach dem Spiel."

Aus Sicht Rummenigges sei das Gespräch mit Watzke "respektabel" gewesen, er wolle jetzt aus der Blumenstrauß-Frage "kein Spektakel" machen.

Den von Rummenigge unter der Woche angekündigten floralen Abhiedsgruß an Klopp hatte der BVB-Trainer bereits nach dem 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt abgeschmettert.

"Es ist eine sehr nette Geste", hatte Klopp bei Sky gesagt, "aber wir sind am Dienstag auf Krawall gebürstet und wollen uns nicht mit Blumen weichkochen lassen."

Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer stellte dazu auf SPORT1-Nachfrage prägnant fest: "Dortmund ist im Angriffsmodus." Der Münchner Blumenabschied sei eine Respektfrage gewesen, man akzeptiere jetzt aber auch Dortmunds Antwort.

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