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Alessandro Schöpf (r.) und der 1. FC Nürnberg stehen in der zweiten Runde
Alessandro Schöpf (r.) und der 1. FC Nürnberg stehen in der zweiten Runde © Getty Images

Aalen - Der FCN muss beim VfR Aalen nach 120 torlosen Minuten ins Elfmeterschießen. Dort versagen insgesamt sieben Schützen die Nerven. Der Club rettet sich in die nächste Runde.

Der 1. FC Nürnberg hat mit viel Glück erstmals seit vier Jahren die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der viermalige Pokalsieger setzte sich nach drei Erstrundenniederlagen in Folge beim VfR Aalen mit 2:1 im Elfmeterschießen durch. In den 120 Minuten zuvor war kein Tor gefallen.

Den entscheidenden Elfmeter für die Mannschaft von Trainer Rene Weiler verwandelte der eingewechselte Stefan Kutschke, zuvor waren Hanno Behrens, Miso Brecko und Even Hovland am starken VfR-Keeper Daniel Bernhardt gescheitert.

Aalen schoss jedoch drei Elfmeter über das Tor, einer ging an die Latte.

Club dominiert

Die Gäste übernahmen vor 9172 Zuschauern sofort die Spielkontrolle. Guido Burgstaller verfehlte aber das Aalener Tor bei der ersten Chance (5.).

Nürnberg war auch in der Folge das dominierende Team, erspielte sich aber bis zur Halbzeit keine klaren Möglichkeiten.

Dafür wäre der Außenseiter in einer mäßigen Partie fast mit einer Führung in die Pause gegangen. Ein Schuss von Matthias Morys verfehlte sein Ziel aber knapp (38.).

Nach dem Wechsel sorgte der Zweitliga-Absteiger bei einer Direktabnahme von Mika Ojala (54.) für Gefahr.

FCN ohne Durchschlagskraft

Nürnberg war zwar weiterhin bemüht, die Aktionen waren aber meist nicht zwingend. Ein Kopfball von Behrens (63.) hätte dennoch fast die Führung gebracht.

Auf Aalener Seite vergab Dominick Drexler die große Chance zum 1:0 (71.).

In der Verlängerung waren beide Mannschaften lange bemüht, keine Fehler zu machen. Ein Schuss aus 25 Metern von Markus Schwabl war noch die beste Chance (115.).

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