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Marius Müller
Der 1. FC Kaiserslautern zieht mit Torhüter Marius Müller in die zweite Runde ein © Getty Images

Der 1. FC Kaiserslautern muss in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Hansa Rostock nachsitzen. Im Elfmeterschießen versagen einem Ex-Lauterer die Nerven.

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich bei Drittligist Hansa Rostock im Elfmeterschießen in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft.

Im Duell der beiden Traditionsklubs siegten die Pfälzer nach 120 torlosen Minuten mit 5:4. Während die Roten Teufel vom Punkt nervenstark alle ihre Elfmeter verwandelten, verschoss bei Hansa Ex-Lauterer Marcel Ziemer.

Hansas Bickel scheitert am Aluminium

Vor 20.100 Zuschauern im Ostseestadion hatten die Gastgeber die erste Chance des Spiels durch Christian Bickel (8.), der einen Eckball an die Torlatte zirkelte.

Auch danach blieben die Rostocker am Drücker, Julius Perstaller (16.) und erneut Bickel (21.) scheiterten jedoch am starken FCK-Keeper Marius Müller. Kaiserslautern zeigte sich beeindruckt von Hansas aggressivem Auftreten und wäre doch beinahe durch Erik Thommy (39.) in Führung gegangen.

Müller rettet Lautern

Im zweiten Durchgang wirkte der zweimalige Pokalsieger (1990/1996) dann deutlich wacher, ohne allerdings zunächst besonders viel Torgefahr auszustrahlen. Erst Kacper Przybylko (77.) prüfte Hansas Torwart Marcel Schuhen mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel.

Rostock blieb über Konter stets gefährlich, die beste Möglichkeit vergab Marcel Gottschling (79.) freistehend. In der Verlängerung rettete Müller mit dem nächsten Klasse-Reflex gegen Ziemer (115.).

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