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Serdar Tasci (l.) kam von Spartak Moskau zum FC Bayern
Pep Guardiola (r.) sieht Serdar Tasci noch nicht in Topverfassung © Getty Images

Hinter dem Einsatz von Serdar Tasci im Viertelfinal-Spiel in Bochum steht noch ein Fragezeichen. Pep Guardiola sieht konditionelle Defizite. Auch ein Offensiv-Duo ist fraglich.

Serdar Tasci befindet sich nach seinem Wechsel zum FC Bayern noch nicht in Topverfassung. "Sein Problem ist die Kondition", sagte Pep Guardiola auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Viertelfinale des DFB-Pokals beim VfL Bochum (Mittwoch, 20.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Der ehemalige deutsche Nationalspieler ist in der Winterpause für die Rückrunde von Spartak Moskau ausgeliehen worden. Da sich die russische Liga in einer langen Pause befindet, steht Tasci nicht voll im Training.

Hinzu kommt, dass er sich gleich in seiner ersten Einheit mit den Münchnern eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. "Sein Kopf ist in Ordnung", gab Guardiola diesbezüglich jedoch Entwarnung.

Rafinha und Vidal fit

Über einen Einsatz des Innenverteidigers in Bochum will Guardiola nach dem Abschlusstraining des Rekordmeisters entschieden. Gleiches gilt - in Absprache mit den Ärzten - für die gerade erst wiedergenesenen Franck Ribery und Mario Götze.

Rafinha und Arturo Vidal können hingegen auf jeden Fall mitwirken. Joshua Kimmich wird voraussichtlich wieder als Innenverteidiger auflaufen.

"Sein Aufbau, sein Stellungsspiel, seine Spielübersicht, seine Kondition sind sehr gut. Er ist immer fokussiert, positiv, konzentriert. Wenn wieder vier Verteidiger da sind, rückt er vielleicht auf seine alte Position zurück. Vielleicht spielt er auch länger in der Innenverteidigung. Sein Niveau in Leverkusen war sehr hoch", lobte Guardiola den Youngster.

Lob für Verbeek und Bochum

Das Spiel in Bochum geht der Spanier mit großem Respekt vor Trainer Gertjan Verbeek und dessen Mannschaft an. "Sie spielen ein sehr gutes Angriffspressing, fast Mann gegen Mann - und wenn das passiert, steckt dahinter immer eine große Persönlichkeit", sagte Guardiola über seinen Kontrahenten auf der VfL-Bank.

Der 45 Jährige schätzt Verbeek, seit dieser ihm in seiner ersten Saison in Deutschland als Coach des 1. FC Nürnberg begegnete. "Der Charakter des Trainers spiegelt sich in seiner Mannschaft wider. Wenn man Bochum sieht - das ist wie damals in Nürnberg, die gleiche Mannschaft, die gleichen Ideen, der gleiche Spirit, die gleiche Motivation und Leidenschaft", sagte er.

Bochum habe in der Winterpause mit Bayer Leverkusen (2:1) und Borussia Mönchengladbach (5:2) zwei Topteams der Bundesliga bezwungen, warnte Guardiola seine Mannschaft.

"Sie spielen sehr aggressiv, warten nicht, immer nach vorne. Sie haben einen guten Aufbau, kopfballstarke Spieler, schnelle Spieler auf der Seite und Qualität in der Mitte", führte er aus und betonte: "Es ist nur ein Spiel, ein Finale - und wir wollen weiter im Pokal dabei sein!"

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