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Viktor Skripnik
Viktor Skripnik glaubt an einen Sieg gegen den Favoriten aus Leverkusen © Getty Images

Vor dem Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen glauben die Bremer ans Weiterkommen. Trainer Skripnik verweist auf einen Außenseiter der vergangenen Saison.

Werder Bremen plant den Pokal-Coup. "Es gibt keinen Grund, sich in die Hose zu machen. Wir sind nicht Favorit - das tut uns vielleicht ganz gut", sagte Sportchef Thomas Eichin vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen am Dienstag (19.00 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1).

Für 90 Minuten wollen sich die Hanseaten vom sorgenreichen Liga-Alltag. "Ich freue mich sehr auf das Spiel, auch um kurz aus dem stressigen Abstiegskampf der Bundesliga herauszukommen", sagte Eichin: "Jeder weiß, dass im Pokal alles möglich ist. Daran müssen wir glauben. Wir müssen unglaublich viel tun in Leverkusen."

Trotz der jüngsten 1:5-Klatsche bei Borussia Mönchengladbach reist Werder ohne Angst zum Favoriten nach Leverkusen. "Bielefeld hat letzte Saison auch das Halbfinale erreicht - wieso sollte uns das nicht gelingen?", sagte Trainer Viktor Skripnik und erinnerte an den Siegeszug des damaligen Drittligisten, der erst vom späteren Pokalsieger VfL Wolfsburg gestoppt wurde.

Allerdings müssen die Bremer auf Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic verzichten. Den 28 Jahre alten Österreicher plagen leichte Schulterprobleme.

Bremen braucht die Prämie

Für Werder Bremen geht es auch um Geld: Nach vier Jahren mit einem dicken Minus in der Bilanz wollen die klammen Hanseaten endlich wieder eine schwarze Null in der Bilanz erreichen.

Da lohnen sich die garantierten 1,75 Millionen Euro Prämie des DFB für den Einzug ins Halbfinale schon.

"Es ist für uns enorm wichtig, eine Runde weiterzukommen. Darum geht es. Sowohl finanziell als auch für den Verein", sagte Eichin.

Noch wichtiger für die Zukunft des Klubs als die Partie in Leverkusen werden aber die Wochen danach.

Nach dem Pokal-Highlight heißen die nächsten Gegner in der Liga 1899 Hoffenheim, FC Ingolstadt und Darmstadt 98 - alles Konkurrenten im Abstiegskampf.

"Da müssen wir präsent sein, da müssen wir auf den Punkt bereit sein", sagte Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic: "Das sind Spiele, da muss es brennen."

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