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Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge steht mit den Bayern im Pokalfinale
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge steht mit den Bayern im Pokalfinale © Getty Images

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellt nach der Schwalbe von Arturo Vidal gegen Werder Bremen klar: So etwas wolle der Verein nicht haben.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Arturo Vidal nach seiner Schwalbe beim 2:0-Sieg über Werder Bremen im Pokal-Halbfinale getadelt.

Die Bayern seien "nicht unbedingt bekannt dafür, dass wir Schwalben produzieren. Das ist nicht das, was der FC Bayern haben will", sagte Rummenigge.

"Leider daneben"

Er gab zu, dass der Elfmeter nicht berechtigt war: "Die Entscheidung des Schiedsrichters war leider daneben", räumte der 60-Jährige ein.

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Der Bremer Janek Sternberg war im Strafraum klar ersichtlich an Vidal vorbeigegrätscht, der Münchner hob dennoch theatralisch ab - und Schiedsrichter Tobias Stieler fiel auf die Flugshow des 28-Jährigen herein. Thomas Müller verwandelte den Foulelfmeter zum entscheidenden 2:0 für die Münchner in der 71. Minute eiskalt.

"Nicht überstrapazieren"

Die Münchner wollten die Causa Vidal aber auch nicht mehr zu hoch hängen.

Rummenigge meinte: "Ich denke, man sollte das Thema auch nicht überstrapazieren. Wir haben an jedem Spieltag Elfmeter- und Torentscheidungen, die hoch und runter diskutiert werden. Manchmal liegt der Schiedsrichter leider falsch."

Den Einzug ins Endspiel findet der Vorstandsvorsitzende der Münchner trotz der Fehlentscheidung gerechtfertigt: "Ich glaube, der FC Bayern ist trotzdem verdient wegen des besseren Spiels ins Finale in Berlin eingezogen."

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